Kälte bis -20 hat die Ukraine getroffen: Rettungskräfte berichten über Opfer und Erfrierungen.
Nach Angaben von ТСН: In den Gebieten Polissja und in den westlichen Regionen der Ukraine wird ein drastischer Temperaturabfall mit Temperaturen bis zu -20 Grad beobachtet. Der Schnee hat den Boden bedeckt, und die Straßen sind aufgrund von Glatteis und dichtem Nebel gefährlich geworden.
Schytomyr: Rettung auf einer Trage
In der Region Schytomyr führten Grenzschutzbeamte eine Rettungsoperation durch, bei der sie einen Mann retteten, der versuchte, illegal die Grenze zu überqueren. Er war in kritischem Zustand, und sein Freund hatte ihn im Wald verlassen und ihn erfrieren lassen.
Der gerettete Mann:
„Sie haben mich zum Erfrierung zurückgelassen. Danke an die Grenzschützer, dass sie mich gefunden und mein Leben gerettet haben“.
Dem Mann mit schweren Erfrierungen wurde medizinische Hilfe geleistet.
Riwne: Tragödie in Ostri und Erfrierungen bei Flüchtlingen
In Riwne haben zwei Männer aus Poltawa und Dnipro sich während der Kälte im Wald verlaufen. Als die Grenzschutzbeamten sie fanden, konnten die Männer nicht mehr alleine gehen und mussten getragen werden. Bei ihnen wurden Erfrierungen an Händen und Füßen diagnostiziert.
Leider starb einer der Männer an der Kälte.
Anna Machno:
„Es wurde über einen tragischen Vorfall aufgrund der schweren Kälte in Riwne berichtet. In Ostri ist ein 47-jähriger Mann erfroren, berichten die Notfalldienste“.
Rettungskräfte betonen die Bedeutung von warmer Kleidung, Mützen und Handschuhen und warnen vor dem Konsum von Alkohol zur Wärme.
Straßen: Gefahrensituationen und Schneefallen
Die Situation auf den Straßen verschärft sich ebenfalls. Wegen der glatten Straßen geraten die Fahrer in schwierige Situationen.
In Chmelnyzkyj starb ein Traktorfahrer, als er auf einen festgefahrenen Lastwagen fuhr.
In Riwne beklagen sich Fahrer über die Glätte der Straße, wo einer von ihnen nach einem Unfall ein Wunder überlebte.
In Schytomyr helfen Polizisten Fahrern, die in Schneefallen geraten sind.
In Lwiw haben die Schneefälle endlich aufgehört, obwohl die Stadt einen Verkehrskollaps durch blockierte Straßen von Lastwagen erlebte. Die kommunalen Dienste arbeiten rund um die Uhr, aber das Glatteis bleibt gefährlich.
Transkarpatien: Medizinische Hilfe zu Pferd
Im Bezirk Tjatschiv mussten die Rettungskräfte mit einem von Pferden gezogenen Schlitten zu einem Patienten gelangen, da Autos aufgrund von Schneeverwehungen nicht fahren konnten. In bergigen Gebieten ist die Situation auch durch die hohe Lawinengefahr kompliziert.
Die Wetterbedingungen im Land stellen ernsthafte Herausforderungen für die Bewohner der westlichen Regionen der Ukraine dar. Der verderbliche Frost und das Glatteis gefährden das Leben der Menschen und erschweren die Arbeit der Rettungsdienste. In einer Situation, in der der Winter seine raue Seite zeigt, ist es wichtig, grundlegende Sicherheitsregeln zu befolgen, um tragische Folgen zu vermeiden.
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