Februar 2023: So schützen Landwirte ihre Kulturen nach Tauwetter und Regen.

Februar 2023: So schützen Landwirte ihre Kulturen nach Tauwetter und Regen
Februar 2023: So schützen Landwirte ihre Kulturen nach Tauwetter und Regen

Herausforderungen für die Landwirtschaft im Februar 2023

Nach Angaben von Novyny.live: Der Februar 2023 stellt ukrainische Landwirte und Gärtner vor große Probleme. Wiederkehrende Fröste nach ergiebigen Regenfällen und Tauwetter bedrohen die Ernte ernsthaft. Meteorologen warnen vor erneuten Kälteeinbrüchen, weshalb dringend Schutzmaßnahmen für die Pflanzen erforderlich sind. Die größte Gefahr für die Kulturen ist die Sauerstoffunterversorgung der Wurzeln, was Wachstum und Entwicklung der Pflanzen nachhaltig beeinträchtigen kann.

Welche Pflanzen sind besonders gefährdet?

Besonders in Gefahr sind folgende Kulturen:

  • Winterweizen
  • Raps
  • Knoblauch
  • Winterzwiebeln
  • Zwiebelblumen wie Tulpen und Narzissen
  • Junge Setzlinge von Obstbäumen
  • Mehrjährige Pflanzen mit flachem Wurzelsystem

Um Ernteverluste zu vermeiden, empfehlen Experten dringend, die Entwässerung zu verbessern, Entwässerungsrinnen anzulegen, mit schwerer Technik die durchnässten Felder zu meiden und eine regenerative Frühjahrsdüngung zu planen. Solche Wetterextreme erfordern ein schnelles und gezieltes Handeln.

Gleichzeitig sind einige Maßnahmen unter diesen Bedingungen strikt zu unterlassen. Auf keinen Fall sollte man:

  • Nassen Boden umgraben
  • Dünger auf wassergesättigte Flächen ausbringen
  • Beete mit undurchlässiger Folie ohne Belüftung abdecken

Die Beachtung dieser Empfehlungen hilft, die Ernte zu sichern und negative Auswirkungen der Witterung auf die Pflanzen abzuwenden.

Die Wettersituation in der Ukraine im Februar 2023 zeigt deutlich, wie wichtig die Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft an den Klimawandel und das schnelle Reagieren auf extreme Wetterphänomene sind. Angesichts zunehmender Klimaunbeständigkeit werden ein effizientes Ressourcenmanagement und die Einhaltung bewährter agronomischer Praktiken entscheidend für die Ernährungssicherheit. Ebenso wichtig ist es, dass Landwirte zeitnahe Informationen und Unterstützung von staatlichen Stellen erhalten, um die Risiken für den Ernteertrag so gering wie möglich zu halten.


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