Lwiw und Umgebung: Ab 30. Januar gelten stundenweise Stromsperrpläne.
Stromsperrpläne für Lwiw und die Region
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 30. Januar 2023 werden in der westukrainischen Stadt Lwiw und der umliegenden Region stundenweise Pläne für Stromabschaltungen in Kraft treten. Diese Maßnahme ist eine direkte Folge der russischen Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur, die eine Regulierung des Stromverbrauchs notwendig machen. Der regionale Netzbetreiber Lwiwoblenhergo informiert über die geplanten Unterbrechungen. Die Sperrzeiten sind auf mehrere Gruppen, sogenannte 'Tscherhas', verteilt:
- Tscherha 1.1: Abschaltung von 17:30 bis 22:00 Uhr
- Tscherha 1.2: Abschaltung von 10:30 bis 14:00 Uhr
- Tscherha 2.1: Abschaltung von 03:30 bis 07:00 Uhr und von 17:30 bis 21:00 Uhr
- Tscherha 2.2: Abschaltung von 00:00 bis 03:30 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr
- Tscherha 3.1: Abschaltung von 07:00 bis 10:30 Uhr und von 21:00 bis 24:00 Uhr
- Tscherha 3.2: Abschaltung von 14:00 bis 17:30 Uhr
- Tscherha 4.1: Abschaltung von 10:30 bis 14:00 Uhr
- Tscherha 4.2: Abschaltung von 06:00 bis 10:30 Uhr
- Tscherha 5.1: Abschaltung von 00:00 bis 03:30 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr
- Tscherha 5.2: Abschaltung von 03:30 bis 07:00 Uhr und von 17:30 bis 21:00 Uhr
- Tscherha 6.1: Abschaltung von 10:30 bis 14:00 Uhr
- Tscherha 6.2: Abschaltung von 07:00 bis 10:30 Uhr und von 21:00 bis 24:00 Uhr
Diese geplanten Abschaltungen sollen die Stabilität der Stromversorgung in der aktuell schwierigen Energielage gewährleisten. Solche rotierenden Sperren sind in vielen Teilen der Ukraine bereits zur traurigen Routine geworden.
Warum eine stabile Stromversorgung so wichtig ist
Die Einführung stundenweiser Stromsperrpläne unterstreicht die gravierenden Herausforderungen, vor denen die Ukraine im Energiesektor steht. Angesichts des Krieges und der anhaltenden Angriffe auf die Infrastruktur ist es entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen Stromverbrauch und Erzeugungskapazitäten herzustellen. Diese geordneten Maßnahmen helfen, noch schwerwiegendere Folgen wie einen flächendeckenden Blackout zu verhindern und tragen dazu bei, das nationale Energiesystem unter extremem Druck funktionsfähig zu halten.
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