Das Zaporozhye AKW ohne Stromversorgung: was die IAEA tut, um Katastrophen zu verhindern.
Nach Angaben von inkorr.com: Die IAEA arbeitet an der Wiederherstellung der Stromversorgung des Zaporozhye AKW
Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi, gab bekannt, dass die Organisation aktiv mit beiden Seiten zusammenarbeitet, um die Stromversorgung des Zaporozhye Atomkraftwerks schnell wiederherzustellen. Darüber berichtet
„Glavkom“unter Verweis auf Reuters.
Verhandlungen über den stabilen Betrieb des Werks
Grossi wies darauf hin, dass die IAEA mit Russland und der Ukraine über eine stabile Betriebsweise des Werks verhandelt.
Situation mit der Stromversorgung
Wir erinnern daran, dass das Fehlen externer Energieversorgung im besetzten Zaporozhye Atomkraftwerk ernsthafte Besorgnis über die Sicherheit des größten AKWs in Europa ausgelöst hat. Die letzte Stromleitung wurde am Dienstag um 16:56 Uhr von russischer Seite abgeschaltet. Derzeit funktioniert das Werk dank Notstromdieselgeneratoren, die die Kühl- und Sicherheitsysteme unterstützen. Die IAEA hat die Situation bereits als
„tief beunruhigend“.
Risiken einer radiologischen Katastrophe
Die Situation wird dadurch verschärft, dass das besetzte Zaporozhye AKW seit einer Woche keinen Kontakt zum ukrainischen Energiesystem hat. Die Energieversorgung der Sicherheitssysteme wird durch Reserve-Dieselgeneratoren gewährleistet. Der Mangel an Stromversorgung birgt erhebliche Risiken für die nukleare und strahlenschutz-technische Sicherheit.
Der Präsident der Ukraine, Volodymyr Zelensky, betonte auf der UN-Generalversammlung die Risiken einer radiologischen Katastrophe durch die Besetzung des Zaporozhye AKW durch die RF. Er unterstrich, dass der Blackout im Werk bereits seit einer Woche anhält und so etwas zuvor nicht vorgekommen ist.
Der Konflikt im Zaporozhye Atomkraftwerk hat ernsthafte Besorgnis über die möglichen Folgen für die Sicherheit der nuklearen Anlage und die Risiken einer radiologischen Katastrophe ausgelöst. Gleichzeitig arbeiten die IAEA und die ukrainischen Behörden aktiv mit Russland zusammen, um den stabilen Betrieb des Werks wiederherzustellen und die Stromversorgung zu sichern.
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