Drohnenangriff auf AKW Saporischschja: IAEA stellt Schäden fest.
Schäden am Turbinengebäude entdeckt
Nach Angaben von UATV: Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) haben am 30. Mai Schäden am Atomkraftwerk Saporischschja (AKW Saporischschja) festgestellt. Diese wurden durch einen Drohnenangriff verursacht. Die Beschädigung betrifft die Außenhülle des Turbinengebäudes, genauer gesagt eine metallene Wartungsluke, die sich mehrere Stockwerke höher im Gebäude befindet.
Die Strahlungswerte auf dem Gelände sind nach Angaben des IAEA-Teams weiterhin normal. Der betroffene Bereich liegt in unmittelbarer Nähe von Reaktorblock 6. Der Vorfall zeigt, dass die Sicherheit der Anlage zwar nicht unmittelbar gefährdet war, die Lage aber dennoch ernst bleibt.
„Angriffe auf Atomanlagen müssen gestoppt werden, um das Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden.“
Rafael Grossi, Generaldirektor der IAEA
Die Bedeutung internationaler Aufsicht
Der Angriff auf das Kernkraftwerk Saporischschja hat erneut die Frage nach der Sicherheit von Nuklearanlagen in Kriegsgebieten aufgeworfen. Obwohl die Schäden nicht zu erhöhter Radioaktivität führten, zeigt der Vorfall, wie schnell eine Eskalation drohen kann. Ohne strikte Schutzmaßnahmen für kritische Infrastruktur könnten solche Vorfälle katastrophale Folgen haben.
Die IAEA betont in ihren Stellungnahmen die dringende Notwendigkeit einer internationalen Überwachung und Zusammenarbeit. Nur so lässt sich die nukleare Sicherheit in der Region dauerhaft gewährleisten.
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