IAEA fand Uranrückstände in Syrien: Was am Ort der zerstörten Basis von Assad gefunden wurde.
Nach Angaben von inkorr.com: Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) entdeckten Uranrückstände in der syrischen Provinz Deir ez-Zor, wo 2007 ein Objekt, das dem syrischen Führer Baschar al-Assad gehörte, zerstört wurde.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, vermutet die IAEA, dass das gefundene Gebäude, das einst als Militärbasis genutzt wurde, möglicherweise als geheimen Kernreaktor diente, was die syrische Regierung jedoch bestreitet. Die gefundenen Uranrückstände haben anthropogenes Ursprungs, was darauf hinweist, dass sie durch chemische Bearbeitung erzeugt wurden.
„Die IAEA fand 'eine bedeutende Menge an natürlichen Uranpartikeln in Proben, die an einem der drei Standorte entnommen wurden. Die Analyse dieser Partikel zeigte, dass das Uran anthropogenen Ursprungs ist, also durch chemische Bearbeitung erzeugt wurde'.
Der Begriff 'natürlich' bedeutet, dass das Uran nicht angereichert wurde. Dennoch wurde noch kein endgültiger Schluss über die Bedeutung der gefundenen Rückstände gezogen.
Die NGO berichtete auch, dass sie im Juni dieses Jahres Zugang zu dem betreffenden Gebiet erhielt und eine Vereinbarung mit dem Generaldirektor der IAEA und dem Präsidenten Syriens über Zusammenarbeit und Transparenz in der Untersuchung der früheren nuklearen Aktivitäten des Landes unterzeichnete.
Das gefundene Uran könnte auf eine potenzielle nukleare Aktivität in Syrien in der Vergangenheit hinweisen. Diese Funde könnten die Verdachtsmomente der IAEA hinsichtlich der möglichen Existenz eines geheimen Kernreaktors an dem Standort der ehemaligen Militärbasis bestätigen. Eine detaillierte Untersuchung dieser Situation ist für die internationale Gemeinschaft von großer Bedeutung.
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