Moldau-Präsidentin stellt Bedingung für Abzug russischer Truppen aus Transnistrien.
Transnistrien-Konflikt als Schlüssel zur EU-Integration
Nach Angaben von Espreso.tv: In Brüssel hat die moldauische Staatschefin Maia Sandu die Lösung des Transnistrien-Konflikts zur Bedingung für den weiteren EU-Kurs ihres Landes gemacht. Sie betonte, dass ein Abzug der russischen Soldaten aus der abtrünnigen Region untrennbar mit den europäischen Perspektiven Moldaus verbunden sei. Ihre Aussage fiel im Rahmen von Gesprächen über den geplanten Beitritt zur Europäischen Union.
'Transnistrien ist ein Teil Moldaus' – Maia Sandu
Die Präsidentin äußerte die Zuversicht, dass man 'gemeinsam diese Herausforderung meistern' werde. Zugleich wies sie darauf hin, dass die EU die Lage um Transnistrien in ihre Entscheidungsfindung einfließen lassen könnte.
Geplante Hilfen nach Truppenabzug
Premierminister Dorin Recean will im Februar 2025 über die nächsten Schritte beraten. Bereits für Januar 2025 kündigte Sandu eine Ankündigung über finanzielle Unterstützung für Transnistrien an – vorausgesetzt, die russischen Streitkräfte ziehen ab. 'Moldau ist bereit, Transnistrien finanziell zu helfen', so die Präsidentin, sobald diese Voraussetzung erfüllt sei.
Die Beilegung des Transnistrien-Konflikts bleibt ein zentraler Punkt für die Integration Moldaus in die EU, da Stabilität in dieser Region direkte Auswirkungen auf die Sicherheit und die politische Lage des gesamten Landes hat. Ein Abzug der russischen Truppen und die Zusage finanzieller Mittel könnten die Souveränität Moldaus stärken und seinen Weg nach Europa ebnen.
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