Die Festnahme von Maduro hat keinen Einfluss auf den Krieg: Knyzhytsky nannte den entscheidenden Faktor.

Die Festnahme von Maduro hat keinen Einfluss auf den Krieg: Knyzhytsky nannte den entscheidenden Faktor
Die Festnahme von Maduro hat keinen Einfluss auf den Krieg: Knyzhytsky nannte den entscheidenden Faktor

Nach Angaben von ТСН: Der US-Angriff auf Venezuela und die Festnahme von Nicolás Maduro stehen nicht im Zusammenhang mit dem Kampf um die Öl- und Gasindustrie und werden die weltweiten Energiepreise sowie den Verlauf des Krieges Russlands gegen die Ukraine nicht beeinflussen. Ein wichtiger Faktor für die Zukunft der Ukraine bleibt der Zustand der russischen Wirtschaft und die Unterstützung der westlichen Verbündeten.

Laut dem Journalisten und Abgeordneten fördert Venezuela derzeit nur etwa 1 % des weltweiten Öls, was erheblich weniger ist als Russland. Selbst wenn die USA die venezolanische Ölproduktion vollständig kontrollieren, wird dies keinen wesentlichen Einfluss auf den globalen Markt haben.

Knyzhytsky betont, dass, obwohl Venezuela große Ölreserven hat, deren Erschließung Jahrzehnte und Hunderte von Milliarden Dollar an Investitionen erfordern wird, man keinen schnellen Effekt erwarten sollte. Kurzfristig wird die Absetzung des Maduro-Regimes die Ölpreise oder den Verlauf des Krieges zwischen Russland und der Ukraine nicht ändern.

Seiner Meinung nach spielt der kritische Zustand der russischen Wirtschaft, die durch den Krieg und internationale Sanktionen erschöpft ist, eine Schlüsselrolle. Es wird für den Kreml immer schwieriger, Militäroperationen, Waffenankäufe und die Unterstützung des militärisch-industriellen Komplexes zu finanzieren.

"Das nächste Jahr wird faktisch das letzte Jahr sein, in dem Russland seinen Krieg relativ schmerzlos für die eigene Gesellschaft fortsetzen kann," sagt Knyzhytsky und fügt hinzu, dass die russischen Eliten bereits die Aussichtslosigkeit sowohl des Krieges als auch der isolierten Existenz des Landes erkennen.

Seiner Überzeugung nach hängt das Schicksal der Ukraine nicht davon ab, wer an der Spitze Venezuelas steht, sondern davon, wie effektiv der Staat sich auf dem Schlachtfeld verteidigen kann und wie stabil die Unterstützung aus der Europäischen Union sein wird.

Die Festnahme von Maduro sieht er auch als Signal für autoritäre Regime: Kein Diktator kann sich sicher fühlen, wenn er die Demokratie zerstört und ein Hindernis für die Interessen anderer Staaten ist.

"Die Ukraine kann nur stark und unabhängig sein, wenn sie eine mächtige demokratische Gesellschaft aufbaut und sich in die demokratische Europäische Union integriert," schloss Knyzhytsky.

Früher wurde berichtet, dass die Operation zur Festnahme von Nicolás Maduro monatelang geplant wurde und amerikanische Spezialkräfte auf einer exakten Kopie seiner Residenz trainiert haben.

Somit bleibt die Situation in Venezuela unter genauer Beobachtung der internationalen Gemeinschaft, da die Ereignisse dort weitreichende Folgen nicht nur für die Region, sondern auch für die globale politische und wirtschaftliche Stabilität haben können. Gleichzeitig sollte sich die Ukraine auf ihre eigene Sicherheit und die Stärkung demokratischer Werte konzentrieren, um den Herausforderungen zu begegnen, die sich ihr stellen.


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