In Wyschgorod wurde nach vier Tagen ohne Strom wieder Licht in die Häuser zurückgebracht: Wie sieht die Prognose für die kommenden Tage aus.

In Wyschgorod wurde nach vier Tagen ohne Strom wieder Licht in die Häuser zurückgebracht: Wie sieht die Prognose für die kommenden Tage aus
In Wyschgorod wurde nach vier Tagen ohne Strom wieder Licht in die Häuser zurückgebracht: Wie sieht die Prognose für die kommenden Tage aus

Nach Angaben von ТСН: In Wyschgorod, einer Stadt in der Region Kiew, wurde die Stromversorgung nach vier Tagen ohne Strom aufgrund eines massiven Angriffs Russlands am 27. Dezember wiederhergestellt.

Laut dem Leiter der Militärverwaltung der Region Kiew, Mykola Kalashnyk, finden im linken Ufer der Region Notabschaltungen statt, während die Reparaturarbeiten in den am stärksten beschädigten Gebieten durchgeführt werden.

In den betroffenen Gemeinden des Bezirks Obuchiw konnte auch die Wärmeversorgung wiederhergestellt werden.

Nach Angaben von DTEK haben die Energieversorger erfolgreich mehr als 9.000 Familien mit Strom versorgt.

„Der Feind hat das Umspannwerk stark beschädigt. Die Arbeiten dauerten vier Tage ohne Unterbrechung, tagsüber und nachts“, berichtete das Unternehmen.

Derzeit haben alle Familien wieder Zugang zu Elektrizität.

Wie sieht die Prognose für Abschaltungen aus

Der Energieexperte Stanislav Ihnajtjev erklärte in der Sendung „KYIV24“, dass in Wyschgorod strenge Abschaltpläne erwartet werden und die Wiederherstellung des Umspannwerks Monate in Anspruch nehmen könnte.

„Die meisten Umspannwerke, insbesondere in Kiew, Tschernihiw, Sumy, Dnipropetrowsk, Charkiw und Saporischschja sowie in Odessa, arbeiten derzeit in Notbetrieb“, stellte er fest.

Der Experte fügte hinzu, dass die Bewohner von Wyschgorod in naher Zukunft nicht mit einer Erleichterung der Abschaltpläne rechnen sollten.

Als Folge des Angriffs am 27. Dezember blieben mehr als 320.000 Verbraucher in der Region Kiew ohne Strom.

Wyschgorod arbeitet daran, die kommunalen Dienstleistungen bereitzustellen: Für den Betrieb der Heizsysteme wurden 11 Zelte aufgestellt und 14 Generatoren eingesetzt, um 22 Wohnhäuser zu unterstützen.

Die Einwohner schließen sich zusammen und unterstützen sich gegenseitig, um diese schwierigen Zeiten besser zu überstehen.

Diese Situation unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Folgen, die der Krieg für die Infrastruktur und das tägliche Leben der Ukrainer hat. Wyschgorod, wie auch andere betroffene Gebiete, arbeitet weiterhin daran, die notwendigen kommunalen Dienstleistungen wiederherzustellen, obwohl es eine lange Zeit dauern kann, bis eine vollständige Stabilisierung erreicht ist. Die Situation bleibt komplex, und die Hoffnung auf eine schnelle Wiederherstellung hängt von den Bemühungen der Energietechniker und der örtlichen Behörden ab.


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