Machtwort aus Paris: Macron kündigt Gipfel der „Willigen-Koalition“ an – Termin und Treffen mit Selenskyj.
Neues Treffen der Ukraine-Unterstützer in Paris
Nach Angaben von UATV: Der französische Staatschef Emmanuel Macron hat für den 13. und 14. Juli ein Treffen der sogenannten „Koalition der Willigen“ in Paris angekündigt. Im Zentrum steht die weitere Unterstützung der Ukraine im anhaltenden Konflikt mit Russland. Zudem plant Macron bereits für Anfang Juni ein persönliches Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Dieses Treffen soll als zentrale Plattform dienen, um angesichts der aktuellen Sicherheitslage in Europa über konkrete nächste Schritte für die Ukraine-Hilfe zu beraten. Dabei hob Macron hervor, wie wichtig direkte Gespräche zwischen Kiew und Moskau seien.
„Wir haben uns stets für direkte Verhandlungen zwischen der Ukraine und dem Kreml ausgesprochen. Ich möchte klarstellen: Ich bin überzeugt, dass nur die Ukraine und Russland gemeinsam sowohl eine Waffenruhe als auch einen Friedensplan ausarbeiten können.“
Emmanuel Macron
Der Präsident betonte außerdem, dass die Europäer eine aktive Rolle in diesen Verhandlungen übernehmen müssten, da sie die Hauptlast der militärischen Unterstützung für die Ukraine trügen. „Die Europäer müssen jetzt am Verhandlungstisch für einen Friedensplan sitzen, denn es geht um die Friedens- und Sicherheitsarchitektur für Europa selbst“, so Macron weiter.
EU-Gipfel mit dem Westbalkan
Parallel dazu findet in Montenegro ein EU-Gipfel mit den Westbalkan-Staaten statt. Dies zeigt, dass die regionale Sicherheit und Zusammenarbeit zunehmend in den Fokus der internationalen Gemeinschaft rücken.
Das Pariser Treffen der „Willigen-Koalition“ unterstreicht das Engagement europäischer Länder für die Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Aggression. Macrons Vorstoß für direkte Verhandlungen könnte ein entscheidender Schritt hin zu einer friedlichen Lösung sein, die wiederum die Stabilität in ganz Europa beeinflussen würde.
Der zeitgleiche Gipfel mit dem Westbalkan macht deutlich, dass die EU auch die Sicherheitslage in ihrer Nachbarschaft im Blick behält – mit potenziell langfristigen Folgen für die politische Ordnung in der Region.
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