Erster Frankreich-Besuch in Syrien seit 16 Jahren: Das verspricht Macron dem Land.
Macrons Reise nach Syrien: Ein historischer Moment
Nach Angaben von Espreso.tv: Erstmals seit dem Sturz des alten Regimes ist mit Emmanuel Macron ein EU-Vertreter nach Syrien gereist. Zuvor hatten bereits Ursula von der Leyen und Wolodymyr Selenskyj das Land besucht. Bemerkenswert ist: Kein französischer Präsident war seit 2009 in Syrien – damals reiste Nicolas Sarkozy an.
Gespräche und Unterstützung für die syrische Bevölkerung
Am 5. April 2023 absolvierte Wolodymyr Selenskyj seinen ersten offiziellen Syrien-Besuch und führte Gespräche mit Präsident Ahmed al-Scharaa. Während seines Aufenthalts sicherte Macron den Syrern Frankreichs Unterstützung zu und rief zu regionaler Stabilität auf. Frankreich will sich künftig stärker für den Friedensprozess engagieren.
„Ich bin gekommen, um die Verbundenheit Frankreichs mit dem syrischen Volk auszudrücken. Für ein souveränes Syrien, das in seiner Vielfalt geeint und im Frieden mit seinen Nachbarn lebt. Gemeinsam wollen wir ein neues Kapitel der Stabilität und des Friedens aufschlagen.“ – Emmanuel Macron
Diese Worte unterstreichen die Absicht Frankreichs, sich aktiv am Wiederaufbau des Friedens in Syrien zu beteiligen.
Macrons Reise könnte ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen zwischen der EU und Syrien nach Jahren des Konflikts sein. Sie deutet auf eine mögliche Neuausrichtung der EU-Politik gegenüber dem Land hin, was die regionale Stabilität beeinflussen könnte. Die französische Unterstützung für die Syrer und die Friedensappelle zeigen, dass westliche Staaten bereit sind, eine aktivere Rolle bei der Sicherung und dem Wiederaufbau Syriens zu übernehmen.
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