Macron ruft zu Vermeidung doppelter Standards in Bezug auf Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten auf.
Macron fordert auf, doppelte Standards in Konflikten zu vermeiden
Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach auf dem Gipfel der Frankophonie und forderte die internationale Gemeinschaft auf, doppelte Standards bei der Bewertung globaler Konflikte zu vermeiden, einschließlich derjenigen, die in der Ukraine und im Nahen Osten stattfinden. Er betonte die Bedeutung der Unterstützung der Ukraine, die russischer Aggression ausgesetzt ist, und hob die Notwendigkeit eines fairen Umgangs mit allen Konflikten weltweit hervor.
Macron wies auch auf die Situation im Libanon hin, wo der Verlust der Souveränität und des Friedens aufgrund des Konflikts zwischen Israel und der Hezbollah-Gruppe droht. Er betonte, dass für die Erreichung des Friedens im Nahen Osten eine Lösung des Zwei-Staaten-Problems - Palästina und Israel - mit Sicherheitsgarantien für letzteres erforderlich ist.
Zuvor kritisierte der litauische Präsident ebenfalls die Anwendung doppelter Standards in Bezug auf die Hilfe für Israel und die Ukraine, insbesondere bei der Abwehr von Raketen und Drohnen seitens der NATO. Er erinnerte daran, dass eine gleichberechtigte Unterstützung in beiden Fällen erforderlich ist.
Lesen Sie auch
- Die größte Schwäche der Ukraine im Krieg und was für den Sieg nötig ist – Selenskyj
- Acht neue Briefmarken der ukrainischen Post: Motive rund um die Krim
- Logistikblockade im Süden: Wie Angriffe auf die Krim-Brücke die russische Versorgung lahmlegen
- US-Präsident Trump signalisiert Bereitschaft zu Druck auf Moskau: Wie realistisch ist ein Kriegsende?
- NATO-Gipfel soll über die Gespräche zu den Luftverteidigungssystemen der Ukraine entscheiden
- USA: Unterstützung für die NATO fällt auf neuen Tiefstwert – Umfrageergebnisse überraschen

