Maria Berlinska: Nur ein unerträglicher Kriegspreis kann Russland stoppen.

Maria Berlinska: Nur ein unerträglicher Kriegspreis kann Russland stoppen
Maria Berlinska: Nur ein unerträglicher Kriegspreis kann Russland stoppen

Der Preis des Krieges muss für Russland steigen

Nach Angaben von TSN.ua: Maria Berlinska, die Leiterin des Unternehmens Victory Drones, hat in einem Interview deutlich gemacht, dass Russlands Aggression nur gestoppt werden kann, wenn die Kosten des Krieges für den Angreifer unerträglich hoch werden. Sie betonte, dass dies insbesondere durch die Bekämpfung russischen Personals und der Ölraffinerie-Industrie erreicht werden müsse. Im Gespräch mit dem Projekt 'Removska Interview' unterstrich Berlinska, dass auf allen Ebenen gearbeitet werden müsse, um diesen Effekt zu erzielen. Ihre Analyse zielt auf die wirtschaftlichen und militärischen Nerven des Aggressors ab.

Die Bedeutung der kognitiven Kriegsführung

Ein weiterer zentraler Punkt Berlinskas ist die derzeitige russische Überlegenheit im kognitiven Bereich des Krieges – also im Kampf um Wahrnehmungen und Narrative. Sie wies darauf hin, dass Mykhailo Fedorov als erster Minister in der ukrainischen Geschichte diesen Aspekt des Konflikts öffentlich thematisiert habe. Um das Kräfteverhältnis zu verändern, müsse man verstärkt daran arbeiten, dass Russland in diesem Bereich nicht gewinnen könne. Diese Dimension ist entscheidend für die öffentliche Meinung und internationale Unterstützung.

Eine umfassende Strategie ist erforderlich

Maria Berlinska plädiert für eine ganzheitliche Strategie, die mit aktiven Maßnahmen gegen die Ressourcen des Angreifers verbunden ist.

„Auf allen Ebenen muss der Preis unerträglich gemacht werden, absolut auf allen“,
so ihr eindringlicher Appell für einen umfassenden Ansatz. Ihre Aussagen unterstreichen, dass der moderne Krieg ein vielschichtiges Phänomen ist, bei dem wirtschaftliche, militärische und informationstechnische Aspekte eng verwoben sind. Vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen für die Ukraine könnten ihre Vorschläge Grundlage für neue Strategien sein, die darauf abzielen, die russische Aggression einzudämmen und die eigene Resilienz zu stärken.


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