NATO-Generalsekretär Rutte in Kiew: Allianz liefert Großteil der ukrainischen Raketen.
NATO-Generalsekretär spricht im ukrainischen Parlament
Nach Angaben von Novyny.live: Bei seinem Auftritt in der Werchowna Rada am 3. Februar unterstrich NATO-Generalsekretär Mark Rutte das fortwährende Engagement des Bündnisses für die Sicherheit der Ukraine. Er machte dabei konkrete Angaben zum Umfang der Waffenlieferungen: Demnach stammen 75 Prozent aller an der Front eingesetzten Raketen und sogar 90 Prozent der Flugabwehrraketen aus Beständen der NATO-Staaten. Seine Rede verdeutlichte die strategische Bedeutung dieser Unterstützung im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg.
Rutte betonte, dass die Ukraine einen dauerhaften Frieden brauche – keine Wiederholung von Vereinbarungen wie dem Budapester Memorandum oder den Minsker Abkommen, die sich als brüchig erwiesen. Die NATO stehe fest an der Seite der Ukraine, die sich als außerordentlich widerstandsfähig erwiesen habe. Zudem verwies er auf die gesteigerte Rüstungsproduktion in den Mitgliedsstaaten, um den Bedarf der Ukraine weiter decken zu können.
Zentrale Aussagen der Rede
- Ein dauerhafter Frieden erfordert die Beteiligung der USA und Kanadas.
- Die NATO lernt aus den Erfahrungen der Ukraine.
- Das Bündnis strebt ein Ende des Krieges in der Ukraine an.
- Die Sicherheit der Ukraine ist auch Sicherheit für die NATO.
Der Besuch Ruttes in Kiew unterstreicht die anhaltende politische und militärische Solidarität des transatlantischen Bündnisses. Die massive Lieferung von Raketensystemen, insbesondere für die Luftabwehr, ist ein entscheidender Faktor für die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine. Die Forderung nach einem nachhaltigen Frieden, der über frühere gescheiterte Abkommen hinausgeht, markiert dabei einen klaren strategischen Kurswechsel der internationalen Unterstützung.
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