Fast 40 Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk: Ein Toter und mehrere Verletzte.
Angriffswelle auf die Oblast Dnipropetrowsk
Nach Angaben von UATV: Am 18. Juli 2023 haben russische Streitkräfte die Region Dnipropetrowsk mit nahezu 40 Schlägen überzogen. Dabei kam ein Mann ums Leben, vier weitere Menschen erlitten Verletzungen. Betroffen waren die Rajone Nikopol, Synelnykowe, Dnipro und Krywyj Rih. Diese Angriffe reihen sich in die anhaltende militärische Eskalation ein, die die Zivilbevölkerung seit Monaten unter Druck setzt.
Im Rajon Nikopol wurden folgende Gemeinden attackiert:
- Nikopol
- Pokrowska
- Myrska
- Tscherwonohryhoriwka
- Manganets
Im Rajon Synelnykowe gerieten unter Beschuss:
- Wassykiwka
- Rajiwka
- Meschowa
Im Rajon Dnipro wurden in den Gemeinden Sloboschanske und Pidhorodne private Wohnhäuser beschädigt. Im Rajon Krywyj Rih traf es die Stadt Krywyj Rih selbst sowie die Gemeinde Solotonoscha.
„Ein Mensch ist tot, vier wurden verletzt. Fast 40 Mal hat der Feind vier Rajone der Region mit Drohnen, Artillerie und Fliegerbomben angegriffen“, so Oleksandr Hanscha.
Die Angriffe führten zu Schäden an einer Schule, mehreren Privathäusern und Fahrzeugen. „Durch die feindlichen Schläge wurden ein Lyzeum, Privathäuser und ein Lastwagen beschädigt. Zudem gerieten ein PKW sowie Weizen- und Erbsenfelder in Brand. Vier Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen kamen ins Krankenhaus. Eine 70-jährige Frau schwebt in Lebensgefahr“, erklärte er.
Des Weiteren wurde bekannt, dass „ein Privathaus und ein Wirtschaftsgebäude zerstört wurden, während ein weiteres Haus, ein Kindergarten, eine Autowerkstatt, ein Verwaltungsgebäude, Garagen und ein Lkw Schäden davontrugen. Auch ein Weizenfeld fing Feuer“, ergänzte Oleksandr Hanscha. Ein Mann starb bei einem russischen Angriff auf Krywyj Rih, bei dem „der Feind ein Objekt der kritischen Infrastruktur getroffen hat“. An der Stelle brach ein Brand aus. Diese Ereignisse halten die Bevölkerung und die lokalen Behörden in Atem.
Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung
Die Attacken auf die Oblast Dnipropetrowsk sind Teil der umfassenderen militärischen Aggression, die seit Beginn des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine anhält. Sie verdeutlichen die ständige Gefahr für Zivilisten und Infrastruktur, die von solchen Beschüssen ausgeht. Die Anwohner sind täglich Risiken und Zerstörungen ausgesetzt, die ihr Leben und Wohlstand beeinträchtigen. Angesichts dieser Lage ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen weiter verfolgt und den betroffenen Regionen notwendige Hilfe leistet.
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