Schwere Angriffe auf Kiew und Charkow: Neun Tote, darunter Rettungskräfte.

Schwere Angriffe auf Kiew und Charkow: Neun Tote, darunter Rettungskräfte
Schwere Angriffe auf Kiew und Charkow: Neun Tote, darunter Rettungskräfte

Beschuss auf Kiew und weitere ukrainische Städte

Nach Angaben von Espreso.tv: Bei den Angriffen auf Kiew und andere Städte der Ukraine am 6. Juni 2023 kamen mindestens neun Menschen ums Leben. Vier Tote wurden in Kiew gemeldet, fünf weitere in Charkow – allesamt Angehörige des Rettungsdienstes. Nach Angaben des staatlichen Notdienstes (DSNS) vom frühen Morgen (06:07 Uhr) gab es zudem 25 Verletzte, darunter zwei Kinder. Der Angriff traf mehrere Stadtteile der Hauptstadt.

In Kiew wurden mehrere Bezirke getroffen: Im Stadtteil Obolon schlug eine Rakete in ein neunstöckiges Gebäude ein. Auch in Solomjanka und Desna gab es Einschläge in neunstöckigen Wohnhäusern. Feuerwehrleute löschten die Brände und evakuierten 15 Personen, darunter zwei Kinder. Im Bezirk Darnyzja führten herabstürzende Trümmer zu Bränden in privaten Wohnhäusern. Im Stadtteil Petschersk wurde ein 17-stöckiges Wohnhaus getroffen; ein doppelter Einschlag verursachte Feuer auf dem Gelände des Höhlenklosters Kiew-Petschersk. Auch die Bezirke Schewtschenko, Holosijiw, Swjatoschyn und Dnipro waren betroffen.

Angriffe auf Infrastruktur und Folgen

Darüber hinaus griff der Feind das nach Oleksandr Dovzhenko benannte Nationale Filmstudio in Kiew an, wo die Kostümabteilung beschädigt wurde. Auch der nationale Kultur-, Kunst- und Museumskomplex ‚Mystetskyi Arsenal‘ erlitt Schäden durch einen direkten Treffer. In der Region Kiew wurden Trümmerteile gesichtet und Brände in den Bezirken Browary, Wyschhorod, Butscha, Fastiw und Boryspil gemeldet.

In Charkow kamen bei einem zweiten Angriff fünf Rettungskräfte der DSNS ums Leben, fünf weitere Personen wurden verletzt. Um 01:30 Uhr meldete der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Synjehubow, einen Einschlag im Stadtteil Cholodnohirskyj. Im Bezirk Schewtschenko wurde eine 34-jährige Frau verletzt. Bei einem Angriff auf Dnipro wurde ein College-Gebäude zerstört, Fenster einer Schule und einer Kultureinrichtung wurden herausgerissen, eine Person erlitt Verletzungen. Diese Ereignisse verdeutlichen die angespannte Lage in der Ukraine und die anhaltenden Schäden für die Zivilbevölkerung. Die steigende Zahl der Todesopfer unter Zivilisten und Helfern unterstreicht die ernsten Sicherheitsrisiken im Land.


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