Großangriff auf Moskau: Bataillonskommandeur „Nemesis“ enthüllt Details zum Drohnenangriff.
Der Angriff auf Moskau in der Nacht zum 18. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: Andrij 'Dschokonda', Kommandeur einer Kompanie der 412. Brigade Nemesis, hat Einzelheiten zum massiven Drohnenangriff auf Moskau bekannt gegeben. Der Angriff fand in der Nacht zum 18. Juni statt. Als Rückgrat der Offensive dienten Firepoint-Drohnen, die mittlerweile in fast jeder Brigade der ukrainischen Verteidigungskräfte zum Standard gehören. Zum Einsatz kamen verschiedene Modelle, darunter die Typen 'Ljutyj', Firepoint, 'Begemot' sowie spezielle Täuschkörper.
Ein zentrales Ziel war die Ölraffinerie in Moskau, die nur 15 Kilometer vom Kreml entfernt liegt. Laut 'Dschokonda' bestand der Großteil der eingesetzten Drohnen aus dem Modell Firepoint – es ist günstig, in hoher Stückzahl verfügbar und in nahezu jeder Einheit präsent. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu dem Angriff und betonte, dass selbst die großflächige Flugabwehr Moskaus den Beschuss nicht vollständig abwehren konnte. Er bezeichnete die Antwort auf russische Angriffe als vollkommen gerechtfertigt.
Bedeutung des Angriffs
Dieser Angriff auf Moskau hat weitreichende Diskussionen und Analysen unter Militär- und Politikexperten ausgelöst. Er gilt als ein bedeutendes Ereignis im aktuellen Konfliktverlauf.
Die Aktion unterstreicht die zunehmende Eskalation zwischen der Ukraine und Russland, insbesondere im Bereich des Einsatzes modernster Technologien. Der massive Einsatz von Drohnen als primäres Angriffsmittel zeigt einen taktischen Wandel, der die weitere Entwicklung der Kampfhandlungen beeinflussen könnte. Die Reaktion der ukrainischen Führung, insbesondere die Aussagen von Präsident Selenskyj, verdeutlicht zudem den entschlossenen Willen der Ukraine, der russischen Aggression entgegenzutreten und ihre Position auf der internationalen Bühne zu festigen.
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