Russische Angriffswelle erschüttert Ost- und Nordukraine: Tote, Verletzte und Stromausfälle.

Russische Angriffswelle erschüttert Ost- und Nordukraine: Tote, Verletzte und Stromausfälle
Russische Angriffswelle erschüttert Ost- und Nordukraine: Tote, Verletzte und Stromausfälle

Getötete Zivilisten und zerstörte Häuser in Donezk und Tschernihiw

Nach Angaben von UATV: Am 21. März haben russische Streitkräfte mehrere Angriffe auf die Gebiete Donezk und Tschernihiw durchgeführt. Dabei kamen mindestens fünf Zivilisten ums Leben, 14 weitere wurden verletzt. Die Attacken richteten schwere Schäden an der zivilen Infrastruktur an: Insgesamt wurden 35 Objekte getroffen, darunter zwölf Wohnhäuser, die teils völlig zerstört wurden.

Allein auf die Stadt Kramatorsk wurden vier Schläge geflogen, die ein Mehrfamilienhaus und zwei private Wohngebäude beschädigten. In Slowjansk kam es zu fünf Beschussvorfällen, drei davon durch Bombenabwürfe. Die Folgen für die betroffenen Bewohner und ihr Eigentum sind verheerend.

Stromnetz zusammengebrochen: 450.000 Menschen ohne Licht

Parallel zu den Gefechten brach in der Stadt Tschernihiw und im Großteil der gleichnamigen Region die Stromversorgung zusammen. Rund 430.000 Haushalte waren plötzlich ohne Elektrizität. Auch in der Stadt Slawutytsch gab es massive Probleme im Netz; dort saßen knapp 21.000 Abonnenten im Dunkeln. Hinzu kommt ein Angriff auf ein Evakuierungsteam einer humanitären Mission: In Oleksijewo-Druschkiwka griff eine russische Drohne den Rettungstrupp an. Dabei kamen zwei Helfer ums Leben, drei weitere erlitten Verletzungen.

Die Ereignisse verdeutlichen die anhaltend schwierige humanitäre Lage in den Kriegsgebieten. Durch die ständigen Beschüsse und Bombardierungen wird die Grundversorgung der Bevölkerung immer weiter eingeschränkt. Die Zerstörung von Wohnraum und die Unterbrechung der Energiezufuhr verschärfen das Leid der Menschen, die ohnehin unter den Kriegsfolgen zu leiden haben. Dies unterstreicht die Dringlichkeit internationaler Unterstützung und humanitärer Hilfe für die betroffenen Regionen.


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