Schwere russische Angriffe am 15. Juni: Züge der Ukrainischen Bahn verspäten sich um Stunden.
Verspätungen im Zugverkehr der Ukrainischen Bahn
Nach Angaben von Espreso.tv: Am 15. Juni führte Russland einen massiven Angriff auf die Ukraine durch. Die Züge der Ukrainischen Bahn (Ukrsalisnyzja) haben deshalb erhebliche Verspätungen. Grund sind beschädigte Gleisanlagen und notwendige Stopps, um Fahrgäste in Sicherheit zu bringen.
Bei dem Angriff kamen in der Hauptstadt Kiew vier Menschen ums Leben. In Charkiw starben fünf Rettungskräfte durch einen zweiten Einschlag. Auch in den Regionen Kiew, Dnipro und Charkiw gab es Verletzte. Ein direkter Treffer auf das Höhlenkloster Kiew-Petschersk löste einen Großbrand aus.
Betroffene Strecken und Verzögerungen
Die aktuellen Verspätungen im Überblick:
- Zug 53/54 Odessa-Dnipro: +3 Stunden 50 Minuten,
- Zug 75/76 Krywyj Rih-Kiew: +3 Stunden 30 Minuten,
- Zug 21/22 Charkiw-Lwiw: +3 Stunden 30 Minuten,
- Zug 65/66 Kiew-Sumy: +3 Stunden 30 Minuten,
- Zug 7/8 Odessa-Charkiw: +3 Stunden,
- Zug 39/40 Saporischschja-Solotwyno: +3 Stunden 40 Minuten,
- Zug 45/46 Charkiw-Uschhorod: +3 Stunden 30 Minuten,
- Zug 21/22 Lwiw-Charkiw: +3 Stunden 15 Minuten.
Der Fernverkehr zwischen den Städten bleibt bestehen, so fahren die Züge weiterhin nach Dnipro und zurück. Die Ukrainische Bahn bittet Fahrgäste, die Durchsagen an Bahnhöfen und im Zug zu verfolgen. Die genauen Verspätungen können sich noch ändern.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig der Schutz von Reisenden in Kriegszeiten ist. Die langen Wartezeiten erschweren die Mobilität der Bevölkerung, besonders in Notlagen. Die Ukrainische Bahn reagiert schnell auf die Lage, doch Fahrgäste sollten sich auf mögliche Fahrplanänderungen einstellen.
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