Energieinfrastruktur im Visier: Heizkraftwerk in Kiew schwer beschädigt.
Angriff auf das Heizkraftwerk Darnyzja in Kiew
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem massiven Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur am 3. Februar wurde das Heizkraftwerk Darnyzja in Kiew schwer getroffen und musste seinen Betrieb einstellen. Das Werk, das vor allem Fernwärme für die Zivilbevölkerung erzeugt, war ein Hauptziel der russischen Attacke. Die Zerstörungen haben schwerwiegende Folgen für die Versorgung der Hauptstadtbewohner. Solche Angriffe auf zivile Versorgungseinrichtungen stellen einen klaren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar.
Zum Zeitpunkt des Angriffs herrschten eisige -25°C, was die Lage der Wärmeversorgung dramatisch verschärfte. Durch die Zerstörungen sind etwa 1100 Wohngebäude in den Stadtteilen Dnipro und Darnyzja ohne Heizung. Verteidigungsminister Denys Schmyhal bestätigte, dass die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks erhebliche Zeit in Anspruch nehmen wird, was zu langanhaltenden Versorgungsengpässen führen könnte.
Folgen des Beschusses
Bei dem Angriff wurden sechs Menschen verletzt, zwei von ihnen mussten stationär behandelt werden. Der Beschuss auf Kiew verursachte Schäden in mehreren Stadtvierteln und löste große Besorgnis unter der Bevölkerung aus. Denys Schmyhal betonte, dass das speziell auf die Wärmeversorgung von Haushalten ausgelegte Heizkraftwerk Darnyzja schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde – ein Zeichen für die Ernsthaftigkeit der Lage.
Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bedrohungen, denen die Ukraine im Krieg ausgesetzt ist, besonders im Winter, wenn die Wärmeversorgung überlebenswichtig ist. - Denys Schmyhal
Die extremen Minustemperaturen erschweren die Reparatur der Energieinfrastruktur erheblich und könnten humanitäre Folgen haben, sollte sich die Situation nicht bald entspannen. Die Stadtverwaltung von Kiew und staatliche Stellen werden voraussichtlich nach alternativen Lösungen suchen, um die Wohnhäuser während der Reparaturarbeiten am Kraftwerk mit Wärme zu versorgen.
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