Sechsstündiger Angriff auf Charkiw: Strom, Heizung und Wasser für Tausende ausgefallen.

Sechsstündiger Angriff auf Charkiw: Strom, Heizung und Wasser für Tausende ausgefallen
Sechsstündiger Angriff auf Charkiw: Strom, Heizung und Wasser für Tausende ausgefallen

Raketenangriff auf Charkiw am 3. Februar 2023

Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar 2023 wurde die ostukrainische Stadt Charkiw und ihr Umland einem schweren, sechsstündigen Beschuss ausgesetzt. Bei dem Angriff kamen ballistische Raketen, Fliegerbomben und iranische Kamikaze-Drohnen vom Typ "Shahed" zum Einsatz. Die Energieinfrastruktur der Stadt wurde schwer getroffen, was zu einem flächendeckenden Ausfall der Versorgung führte. Tausende Menschen waren in der Folge ohne Heizung, Strom und fließendes Wasser.

Besonders schwer beschädigt wurde ein städtisches Heizkraftwerk (TEC). Infolge der Zerstörungen blieben etwa tausend Wohnhäuser ohne Wärmeversorgung. In vielen Stadtvierteln ist die Lage durch die fehlende Elektrizität und Wasserversorgung katastrophal, was das Leben der Zivilbevölkerung extrem erschwert.

Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung

Um den betroffenen Menschen zu helfen, wurden in der Stadt 101 sogenannte "Unverwundbarkeitspunkte" eingerichtet. Dort können die Bewohner Schutz, Wärme und heiße Getränke finden. Von den Angriffen am 3. Februar waren neben der Region Charkiw auch die Gebiete Winnyzja, Dnipropetrowsk, Kiew und Sumy betroffen.

„Die Energieinfrastruktur, die unsere Stadt mit Strom versorgt, wurde getroffen. Sie haben genau das angegriffen, was das Leben der Stadt Charkiw am Laufen hält – mit dem Ziel, dass es keine Wärme, kein Licht und kein Wasser mehr gibt. Unsere Energiearbeiter und Stadtwerke arbeiten jetzt rund um die Uhr, um alle Dienstleistungen wiederherzustellen.“

Ihor Terekhov, Bürgermeister von Charkiw

Dieser Angriff ist Teil des anhaltenden Krieges in der Ukraine, der weiterhin das Leben der Zivilbevölkerung massiv beeinträchtigt. Die Zerstörung der Energieversorgung zeigt die gezielte Schwächung kritischer Systeme als Mittel der Kriegsführung. Die Behörden bemühen sich, Hilfe zu organisieren, doch die Wiederherstellung der Versorgung wird durch die anhaltenden Kampfhandlungen und Ressourcenmangel erheblich behindert.


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