Schlag «Nuss» auf die Region Lwiw: Warum Putin Europa einschüchtert und Trump signalisiert.
Nach Angaben von ТСН: Die russischen Besatzer terrorisieren weiterhin ukrainische Städte und versuchen, die Bevölkerung von Wärme und Wasser zu isolieren. Der Schlag auf die Region Lwiw mit einer «Nuss»-Rakete hat nicht nur militärische, sondern auch tiefgreifende politische Ziele.
Politische Motive der Angriffe
Nach Einschätzung von Experten war der erste Angriff auf Dnipro eine Demonstration technologischer Möglichkeiten, während der Angriff auf Lwiw darauf abzielt, die Europäer einzuschüchtern.
«Das ist in letzter Instanz ein Versuch, die Ukrainer zu ängstigen. Die Ukrainer werden mit allen Mitteln zur Kapitulation gezwungen. Aber Putin will die Europäer erschrecken»,
, betont der Journalist. Putin ist sich der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Russland und der erheblichen Verluste an der Front bewusst, daher will er den Krieg unter den Bedingungen der Kapitulation Kiews beenden.
Gleichzeitig war die Entschlossenheit der Europäischen Union, insbesondere die Bereitstellung eines 90 Milliarden Dollar Zuschusses, eine unerwartete Überraschung für ihn. Diese Mittel ermöglichen es der Ukraine, sich in den nächsten zwei Jahren zu behaupten, was es dem Kreml erschwert, seine Pläne zu verwirklichen.
Tomaten im Kontext der internationalen Politik
Der Experte weist darauf hin, dass der Schlag mit der «Nuss» ein präventiver Schritt gegen eine mögliche Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine ist, selbst im Falle eines Waffenstillstands. Putin will, dass die Europäer zum Zeitpunkt der Verhandlungen so eingeschüchtert sind, dass sie solche Entscheidungen nicht treffen.
Dies ist auch ein klares Signal für den US-Präsidenten Donald Trump.
«Das ist ein Signal an Trump – dass der amerikanische Präsident nicht einmal daran denken sollte, irgendwelche Friedensbedingungen mit Wladimir Selenskyj und den europäischen Führern zu vereinbaren. Damit er sich bewusst ist: Vereinbarungen sollten nur mit Putin und ausschließlich unter seinen Bedingungen getroffen werden»,
Warum man sich nicht vor dem Kreml fürchten sollte
Obwohl Analysten vor der Unzulänglichkeit des Feindes warnen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Geschichte zeigt: Putin versteht nur die Sprache der Stärke.
Der Experte führt Beispiele für Putins Verbündete wie Baschar al-Assad, Nicolás Maduro und Viktor Janukowitsch an und bemerkt, dass Putin ihnen während kritischer Momente, in denen gegen sie echte Macht angewendet wurde, nicht helfen konnte.
Der Experte betont, dass, wenn man versucht, sich mit Moskau zu einigen – es Raketen abfeuert, und wenn man in der Sprache von Sanktionen und Druck kommuniziert – tritt es zurück.
Vor kurzem führte die russische Armee einen weiteren massiven Raketenangriff und Drohnenangriff auf die Energieinfrastruktur der Ukraine durch. Unter Beschuss gerieten mehrere Regionen: Dnipropetrowsk, Schytomyr, Saporischschja, Kiew, Odessa, Sumy, Charkiw und Donezk, was zu Zerstörungen an Wohn- und Zivileinrichtungen führte.
Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte ein Raketenangriff auf das Postterminal in Korotytsch in der Region Charkiw das Leben von vier Menschen. Die schwierigste Situation bleibt in der Region Kiew, wo Hunderttausende von Familien ohne Stromversorgung geblieben sind und in den Gemeinden Widerstandsstellen eingerichtet werden.
In dieser schwierigen Zeit für die Ukraine ist internationale Unterstützung besonders wichtig. Die berührende Geste der Europäischen Union in Form von finanzieller Hilfe zeugt von der Bereitschaft der Verbündeten, im Kampf gegen die Aggression zu helfen. Dies könnte ein entscheidender Faktor für den Fortbestand des Widerstands und die Stabilisierung der Situation an der Front werden.
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