Warum Russland ausgerechnet Kiew ins Visier nahm – ein Politologe ordnet ein.
Russlands massiver Angriff auf die Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 2. Juli griff Russland die Ukraine großflächig an, besonders die Hauptstadt Kiew. Der Politologe Oleh Saakjan sieht darin vor allem einen propagandistischen Zweck. Er betont, dass die Zahl der Toten in Kiew auf 21 gestiegen sei und Dutzende Menschen verletzt wurden. Saakjan weist darauf hin, dass das Putin-Regime mit inneren Schwierigkeiten kämpft – etwa in der Wirtschaft und bei Ressourcen – und deshalb den Terror gegen Zivilisten nutzt, um ein Gefühl von Stärke zu erzeugen.
„Kiew wurde als Hauptstadt ausgewählt, damit der Angriff mit zahlreichen ballistischen Raketen und schrecklichen Bildern wie ein ‚Adrenalinschub für das erstarrte Putin-Regime‘ wirkt.“
Oleh Saakjan
Er unterstreicht: „Das Putin-Regime stützt sich traditionell auf das Prinzip von ‚Brot und Spiele‘. Doch wenn das ‚Brot‘ knapp wird – von der Wirtschaft bis hin zu Benzinmangel und anderen Ressourcen – muss der Kreml dies mit ‚Spielen‘ ausgleichen.“
Die ukrainische Luftabwehr habe während dieses Angriffs über 500 Ziele abgefangen. Saakjan merkt an: „In der verzerrten Logik der russischen Propaganda besteht Machtdemonstration nicht aus militärischen Erfolgen, sondern aus Terror gegen die Zivilbevölkerung.“ Der Angriff auf Kiew zeigt demnach nicht nur militärisches Vorgehen, sondern auch die Strategie des Kremls inmitten einer inneren Krise.
Lage in der Ukraine und mögliche Folgen
Dieses Ereignis verdeutlicht die wachsende Sorge um die Sicherheit in der Ukraine, besonders angesichts neuer Bedrohungen durch Russland. Zugleich könnte der Angriff den Versuch des Kremls widerspiegeln, von internen Problemen abzulenken und den Patriotismus in der Bevölkerung zu steigern. Die Ukraine und ihre Luftabwehr zeigten sich zwar effektiv, doch die Lage bleibt angespannt, was auf weitere Angriffe in der Zukunft hindeuten könnte.
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