Charkiw: Bürgermeister Terechow warnt vor ungerechten Steuern und Abgaben.
Appell für Unterstützung in der Kriegszeit
Nach Angaben von TSN.ua: Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, hat eindringlich dazu aufgerufen, die Ukraine während des Krieges zu unterstützen. Dabei betonte er, wie entscheidend es sei, das Vertrauen der Bevölkerung und die wirtschaftliche Stabilität zu bewahren. In seiner Rede machte er unmissverständlich klar, dass es derzeit nicht vertretbar sei:
- die Steuern für Einzelunternehmer und Freiberufler zu erhöhen;
- die Gebühren für kommunale Dienstleistungen für die Bürger anzuheben;
- staatliche Zuschüsse und Subventionen zu kürzen oder ganz zu streichen.
Solche Maßnahmen wären angesichts der Kriegssituation, in der Hunderttausende Familien regelmäßig ohne Strom, Heizung und Wasser auskommen müssen, zutiefst ungerecht.
Gerechtigkeit als entscheidender Faktor
Terechow unterstrich, dass Fairness in dieser schweren Zeit ein wesentlicher Faktor sei.
„Gerechtigkeit ist auch eine Waffe. Und heute muss sie für die Ukrainer arbeiten.“ — Ihor TerechowEr verwies darauf, dass das ukrainische Volk aktiv seine Souveränität verteidige. Die Unterstützung durch internationale Partner wie die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds sei in diesem Kontext von enormer Bedeutung. Die wirtschaftliche Belastung der Bevölkerung ist bereits jetzt extrem hoch.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in der Ukraine rief der Bürgermeister zu einem behutsamen Vorgehen in Steuer- und Tariffragen auf. Nur so ließen sich wirtschaftliche Stabilität sichern und die Menschen im Krieg unterstützen.
Der Appell von Charkiws Bürgermeister Ihor Terechow macht deutlich, wie dringlich soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Hilfen in der Krise sind. Es ist wichtig, dass Regierung und Kommunen die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigen, denn gerade wirtschaftliche und soziale Stabilität können die Widerstandskraft der Ukrainer im Angesicht äußerer Bedrohungen stärken. Die fortgesetzte Hilfe internationaler Partner bleibt für die Bewältigung der finanziellen Schwierigkeiten und den späteren Wiederaufbau des Landes unverzichtbar.
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