Trotz Krieg: Kiew treibt U-Bahn-Ausbau voran – Das Geheimnis der Geisterstationen.

Trotz Krieg: Kiew treibt U-Bahn-Ausbau voran – Das Geheimnis der Geisterstationen
Trotz Krieg: Kiew treibt U-Bahn-Ausbau voran – Das Geheimnis der Geisterstationen

U-Bahn-Bau in Kiew: Ein Projekt trotzt dem Krieg

Nach Angaben von Novyny.live: Während in der Ukraine Krieg herrscht, wird in der Hauptstadt Kiew weiter an der U-Bahn gebaut. Noch immer gibt es mehrere unvollendete Stationen, die wie Geister im System existieren. Besonders bekannt sind 'Lwiwska Brama', 'Telytschka' und 'Herzena'. Der Bau dieser Stationen begann bereits in den 1990er Jahren, und sie sind bis heute ein fester Bestandteil der Verkehrsgeschichte der Stadt.

Die unvollendeten Stationen im Detail

Die Station 'Lwiwska Brama' wurde Anfang der 1990er Jahre in Angriff genommen. Obwohl die U-Bahn-Linie, an der sie liegt, 1996 eröffnet wurde, blieb die Station selbst unfertig. Ein bemerkenswertes Ereignis war 2013 eine Modenschau der ukrainischen Marke 'Obrani', die dort stattfand – ein Zeichen dafür, dass dieser Ort trotz seiner Unvollständigkeit populär ist.

Der Bau der Station 'Telytschka' startete ebenfalls Anfang der 1990er Jahre. Heute sind dort zwar zwei Seitenbahnsteige errichtet, aber einen regulären Betrieb gibt es nicht. Wie 'Lwiwska Brama' ist auch sie Teil des unfertigen U-Bahn-Netzes, das dringend weiterentwickelt werden müsste.

Die Station 'Herzena' wurde Mitte der 1990er Jahre begonnen. Ursprünglich war sie unter dem Namen 'Sahoriwska' für die Linie M3 'Syretsko-Petscherska' geplant. Doch auch sie blieb unvollendet – ein weiteres Beispiel für die vielen Baustellen, die auf ihre Fertigstellung warten.

Trotz der schwierigen Lage bleibt der U-Bahn-Bau in Kiew ein wichtiges Thema für die Hauptstädter. Die Geisterstationen wie 'Lwiwska Brama', 'Telytschka' und 'Herzena' erinnern an ehrgeizige Infrastrukturpläne, die noch auf ihre Verwirklichung warten. Sie sind ein stilles Zeugnis vergangener Hoffnungen und aktueller Herausforderungen.

Diese unfertigen Stationen spiegeln nicht nur die Geschichte des Nahverkehrs wider, sondern auch die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten, mit denen die Ukraine in den letzten Jahrzehnten zu kämpfen hatte. Gerade jetzt, während des Krieges, könnte die Vollendung dieser Projekte ein wichtiger Schritt für den Wiederaufbau der Hauptstadt sein. Investitionen in die Infrastruktur, selbst unter schwierigen Bedingungen, können die Wirtschaft ankurbeln und die Lebensqualität der Kiewer verbessern.


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