Fluchtbereitschaft von einer Million illegaler Russen auf der Krim: Aktuelle Lage im Überblick.
Die Lage auf der Halbinsel
Nach Angaben von Novyny.live: Nach Angaben von Refat Tschubarow, dem Vorsitzenden des Medschlis des krimtatarischen Volkes, halten sich auf der Krim rund eine Million illegal eingeschleuste Russen auf. Diese Personen seien bereit, die Halbinsel bei Gefahr zu verlassen. Tschubarow erklärte zudem, dass ukrainische Soldaten den Militärflugplatz 'Saky' auf der Krim getroffen haben, was weitere Veränderungen in der Region auslösen könnte.
Die russischen Besatzer und Vertreter der Sicherheitskräfte hätten begonnen, die Krim in großer Zahl zu verlassen, so Tschubarow weiter. Dies sei ein Zeichen für die sich zuspitzende Lage.
„Sie werden von der Krim fliehen“, betonte er.Er wies darauf hin, dass die Bewohner der Krim unterschiedliche Ansichten hätten, der Fokus aber auf jenen liege, die der Ukraine treu blieben.
„Unsere Leute sind jene, die auf die Befreiung warten und dem ukrainischen Staat die Treue halten“, fügte Tschubarow hinzu.
Anhaltende Spannungen
Die Situation auf der Krim bleibt angesichts der anhaltenden Militäroperationen der Ukraine angespannt. Der massenhafte Abzug russischer Soldaten und Sicherheitskräfte von der Halbinsel könnte auf eine veränderte Militärstrategie und mögliche Erfolge der ukrainischen Streitkräfte hindeuten.
Die Bewohner der Krim, darunter auch die Krimtataren, halten weiterhin an der Idee einer Befreiung der Halbinsel fest. Dies zeigt ihren Widerstandswillen und ihre Loyalität zur Ukraine, selbst unter den schwierigen aktuellen Bedingungen. Besonders bemerkenswert ist, dass viele von ihnen trotz jahrelanger Besatzung den Kontakt zur ukrainischen Zivilgesellschaft nicht abreißen ließen.
Lesen Sie auch
- Ukraine plant Vergeltung: Selenskyj legt mit Militärspitze Reaktion auf russische Angriffe fest
- EU-Kommission nimmt Krypto-Dienstleister ins Visier: Neue Sanktionen gegen Russland geplant
- Neue Aufgaben für Umerow und Klymenko: Selenskyj legt frischen Kurs für den Nationalen Sicherheitsrat fest
- Ehemaliger ukrainischer Abgeordneter Demtschak an Kiew ausgeliefert – Behörden verstärken Rückholaktion von Verdächtigen
- Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Das steckt im 21. Maßnahmenpaket
- Litauen wirft EU-Staaten vor, Sanktionen aus Eigennutz zu untergraben

