Ukraine: Zugriff auf Unternehmensregister nach Kriegsbeginn wiederhergestellt.
Wichtiger Schritt für die Wirtschaft
Nach Angaben von TSN.ua: Das ukrainische Ministerium für digitale Transformation hat gemeinsam mit dem Justizministerium den Zugang zum Einheitlichen Staatlichen Unternehmensregister (EDR) wiederhergestellt. Dieser war seit Beginn des groß angelegten Krieges im Jahr 2022 eingeschränkt. Unternehmen können nun wieder über das Open-Data-Portal Informationen zu Firmen abrufen. Dies ist ein entscheidender Schritt für mehr Transparenz und Datenverfügbarkeit für die Wirtschaft in Kriegszeiten. Die Wiedereröffnung des Registers zeigt, dass das Land auch unter Kriegsbedingungen an europäischen Standards festhält.
Offene Daten sind in der Ukraine ein zentrales Instrument im Kampf gegen Korruption, da sie Einblicke in die Aktivitäten von Unternehmen gewähren. Die Wiederaufnahme des Zugriffs auf das EDR stärkt das Geschäftsumfeld in dieser schwierigen Phase erheblich.
Aktuelle Daten für unternehmerische Entscheidungen
Der Zugang zu aktuellen Informationen ist für die Wirtschaft von existenzieller Bedeutung. So gelten in der Ukraine beispielsweise seit dem 1. Januar 2026 neue Steuersätze für Einzelunternehmer (FOP). Die Wiederinbetriebnahme des EDR versorgt Unternehmer mit den notwendigen Daten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Geschäftstätigkeit weiterzuentwickeln.
Die Wiederherstellung des Zugangs kann das Geschäftsklima in der Ukraine spürbar verbessern, da sie Unternehmen die für ein effektives Handeln in wirtschaftlich unsicheren Zeiten benötigten Informationen liefert. Dies unterstreicht das ukrainische Bekenntnis zu Transparenz und Rechenschaftspflicht auch unter widrigsten Umständen. Der schrittweise Wiederaufbau der Open-Data-Infrastruktur kann zudem ein wichtiger Baustein sein, um das Vertrauen von Unternehmen und Investoren in die ukrainische Wirtschaft zurückzugewinnen.
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