USA stoppen Verkauf von Lukoil-Vermögen: Frist bis 2026 verlängert.
Stopp für milliardenschwere Verkäufe
Nach Angaben von UATV: Die US-Finanzbehörden haben den Verkauf internationaler Vermögenswerte des russischen Konzerns Lukoil gestoppt. Die ursprüngliche Frist für mögliche Abschlüsse, der 28. Februar, wurde nun auf den 1. April 2026 verschoben. Diese Entscheidung betrifft Verkaufspläne im Umfang von 22 Milliarden US-Dollar. Die Maßnahme ist Teil der anhaltenden Sanktionsbemühungen des Westens.
Falls Verkäufe doch zustande kommen, werden die Erlöse auf Konten eingefroren, die unter US-Kontrolle stehen. Dies soll die finanziellen Möglichkeiten russischer Unternehmen weiter einschränken. Die neue Frist gibt Lukoil allerdings Zeit, nach alternativen Lösungen für seine Vermögenswerte zu suchen.
Finanzielle Folgen und politischer Kontext
Der Entscheid des US-Finanzministeriums unterstreicht die Fortdauer der Sanktionspolitik gegenüber Russland. Die Verzögerung beim Verkauf der Lukoil-Aktiva könnte die finanzielle Lage des Konzerns zusätzlich belasten und seine Erholungsfähigkeit beeinträchtigen. Die Sanktionen zielen darauf ab, die Kriegsfinanzierung zu unterbinden.
Angesichts des anhaltenden Drucks aus dem Westen wird Russland voraussichtlich weiter nach Wegen suchen, sich an die veränderten Geschäftsbedingungen anzupassen und Partner auf anderen Märkten zu finden.
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