Der Mindestlohn in der Ukraine wird auf 8647 Hrywnja steigen: warum das die Ukrainer nicht reicher macht.

Der Mindestlohn in der Ukraine wird auf 8647 Hrywnja steigen: warum das die Ukrainer nicht reicher macht
Der Mindestlohn in der Ukraine wird auf 8647 Hrywnja steigen: warum das die Ukrainer nicht reicher macht

Nach Angaben von inkorr.com: Ab dem 1. Januar 2026 wird der Mindestlohn in der Ukraine um 9% auf 8647 Hrywnja steigen. Allerdings werden die Ukrainer im Dollar-Ersatz noch weniger erhalten als in diesem Jahr, sagt der Experte für Sozialpolitik Andrij Pawlowskyj.

Nach den Berechnungen des Experten wird der Mindestlohn 'rund 189 Dollar' betragen, was, angesichts der Abwertung der Hrywnja, eine 'Reduktion um 0,3%' im Vergleich zum Jahr 2025 bedeutet.

Der Autor des Artikels ist der Ansicht, dass die offizielle Erhöhung des Mindestlohns nicht den realen Bedürfnissen der Ukrainer entspricht. Pawlowskyj betont, dass der notwendige Betrag zur Deckung der Grundausgaben die geplante Erhöhung erheblich übersteigt.

Prognosen und die reale Situation

Pawlowskyj weist auf die Diskrepanz zwischen den offiziellen Inflationsprognosen und der realen Situation im Land hin. Seiner Meinung nach könnte die tatsächliche Inflation deutlich höher sein als die prognostizierten 10,4% und zwischen 15-20% liegen, was die Erhöhung des Mindestlohns unzureichend für die Erhaltung der Kaufkraft der Ukrainer macht.

Aus Regierungsdaten geht hervor, dass das durchschnittliche Gehalt von Beamten im August 2025 61,6 Tausend Hrywnja betrug, was dreimal so hoch ist wie der Durchschnittswert in der Ukraine. Trotz der Erhöhung des Mindestlohns bleiben die realen Einkommen der Ukrainer weiterhin deutlich hinter dem tatsächlichen Existenzminimum zurück.

Somit könnte die Erhöhung des Mindestlohns im Jahr 2026 unzureichend sein, um die sozialen Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen. Inflation und Abwertung der Hrywnja beeinflussen weiterhin die tatsächliche Kaufkraft der Ukrainer und machen das Leben unter den gegenwärtigen Bedingungen immer schwieriger.


Lesen Sie auch

Werbung