Friedensgespräche zwischen USA und Russland stecken fest: Die Donbass-Frage blockiert.
Stockende Verhandlungen zwischen den USA und Russland
Nach Angaben von Novyny.live: Die Friedensbemühungen zwischen den USA und Russland sind an einem entscheidenden Punkt ins Stocken geraten. Der zentrale Streitpunkt ist die Kontrolle über die Region Donezk im Osten der Ukraine. Die Positionen beider Großmächte klaffen hier besonders weit auseinander.
Am 28. Januar erklärte US-Außenminister Marco Rubio, die Verhandlungen hätten sich auf diese eine Kernfrage zugespitzt. Sein russisches Gegenüber, der außenpolitische Berater des Präsidenten, Juri Uschakow, räumte ein, dass territoriale Fragen zwar höchste Priorität hätten, aber nicht die einzigen strittigen Punkte seien.
Hintergründe und weitere Entwicklungen
Am 30. Januar bestätigte der Kremlsprecher Dmitri Peskow, dass Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin gebeten habe, Angriffe auf Kiew bis zum 1. Februar zu unterlassen. Trump vertritt die Ansicht, dass die Ukraine und Russland ein Friedensabkommen auch ohne direkte Vermittlung der USA aushandeln könnten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte unterdessen die grundsätzliche Unterstützung für den 20-Punkte-Friedensplan der USA, nannte jedoch zwei Punkte, in denen noch keine Einigkeit bestehe.
Die Aussichten auf eine baldige Einigung bleiben somit ungewiss. Die hartnäckigen Differenzen um die Zukunft des Donezk-Gebiets belasten die Gespräche erheblich. Der Konflikt im Donbass ist seit 2014 ein zentraler Streitpunkt und stellt nun erneut die größte Hürde für einen Waffenstillstand dar.
Die weitere Entwicklung wird genau beobachtet, da von ihr die Stabilität in der gesamten Region und der Erfolg aller diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine abhängen.
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