Die Mobilisierung hat einen Arbeitskräftemangel verursacht: Warum die Ernte auf den Feldern bleibt.
Der Einfluss der Mobilisierung auf die Landwirtschaft der Ukraine
Nach Angaben von inkorr.com: In der Ukraine verändert die massenhafte Mobilisierung von Männern an die Front die Situation in der Landwirtschaft erheblich. Der Mangel an Arbeitskräften macht sich bereits bei der Ernte deutlich bemerkbar, und Agrarunternehmen haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. Einige Landwirte geben an, dass es wirtschaftlicher wird, die Ernte auf den Feldern zu lassen, als Geld für die Ernte zu verwenden, ohne über ausreichend Arbeiter zu verfügen.
'Es ist zurzeit sehr schwer mit den Leuten. Man braucht manuelle Arbeit, um zu ernten, aber es sind keine Leute da. Es gibt überhaupt keine Jungs. Alle wurden in den Krieg eingezogen, also ist es sehr schwierig', erklärte der Direktor des landwirtschaftlichen Betriebs 'LAN AGRO', Vasyl Sasyko.
Der Mangel an Traktorfahrern, Mähdreschern und Mechanikern ist besonders spürbar, da ohne sie ein effektives Management der landwirtschaftlichen Technik nicht möglich ist. Laut Angaben des Zentrums für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (CES) ist die Produktionsmenge im Agrarsektor in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 im Jahresvergleich um 14 % gesunken, was hauptsächlich auf den Mangel an Arbeitskräften zurückzuführen ist.
Diese Situation wird durch die massenhafte Mobilisierung kritisch und könnte zu erheblichen Ernteverlusten führen, die sich auf die künftige Produktion im Agrarsektor der Wirtschaft des Landes auswirken.
Verluste an Arbeitskräften könnten nicht nur die Ernte gefährden, sondern auch die Ernährungssicherheit in der Ukraine beeinträchtigen. Wenn dieser Trend anhält, könnte dies auch zu steigenden Preisen für landwirtschaftliche Produkte führen, was wiederum das Wohlergehen der Bevölkerung beeinflussen würde. In Kriegszeiten ist es wichtig, Lösungen zur Unterstützung der Agrarier zu finden, um weiterhin die notwendigen Produkte für das Land bereitzustellen.
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