Der Nationalgardist erhielt 5 Jahre wegen Desertion nach einer Verletzung: Details des Urteils.

Der Nationalgardist erhielt 5 Jahre wegen Desertion nach einer Verletzung: Details des Urteils
Der Nationalgardist erhielt 5 Jahre wegen Desertion nach einer Verletzung: Details des Urteils

Nach Angaben von ТСН: Das Shevchenkivsky Bezirksgericht in Saporischschja fällte ein Urteil gegen einen Soldaten der Nationalgarde, der, nachdem er im Krankenhaus behandelt worden war, beschloss, nicht an die Front zurückzukehren. Der Mann gestand, dass er Angst vor dem neuen Kampfeinsatz hatte.

Einzelheiten der Flucht

Der Angeklagte, der zum Militärdienst mobilisiert wurde, war Granatwerfer in der NGB und nahm seit Mai 2023 an Kampfhandlungen teil. Im Februar 2024 wurde er während eines feindlichen Drohnenangriffs verwundet. Nach einem Monat Krankenhausaufenthalt in Saporischschja sollte der Soldat am 5. April zur Einheit zurückkehren.

Stattdessen fuhr er jedoch nach Hause, wo er mit seiner zivilen Frau lebte. Der Mann erklärte sein Handeln mit der Angst um sein eigenes Leben, nachdem er vom Kommandeur von der nächsten schwierigen Kampfeinsatz erfahren hatte.

Position des Angeklagten

Im Gericht akzeptierte der Soldat vollständig seine Schuld und bestätigte, dass er sich seiner Pflicht bewusst war, sich aber absichtlich der Dienstpflicht entzogen hatte. Er erklärte offen:

Er hat nicht die Absicht, den Militärdienst fortzusetzen.

Während der 'Urlaubszeit' änderte der Mann seine Telefonnummer nicht, wandte sich jedoch weder an die Strafverfolgungsbehörden noch an das Kommando. Er wurde im September 2025 festgenommen.

Urteil des Gerichts

Das Gericht berücksichtigte sowohl mildernde Umstände, darunter ehrliches Bedauern und frühere Teilnahme an Kampfhandlungen, als auch belastende Umstände – Desertion in Kriegszeiten, die die Kampftüchtigkeit der Armee untergräbt.

Der Richter erkannte den Mann nach Teil 4 des Artikels 408 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Desertion in Kriegszeiten) für schuldig und verhängte eine Strafe von 5 Jahren Freiheitsentzug, was die Mindeststrafe gemäß diesem Artikel darstellt.

Bis das Urteil rechtskräftig wird, bleibt der Verurteilte in Untersuchungshaft.

Erinnert sei daran, dass in Saporischschja ein Soldat aufgrund von Mobilisierung, der 2022 den Militärdienst verlassen hatte, zu 5 Jahren Freiheitsentzug verurteilt wurde.

Dieser Fall unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Desertion während des Krieges, da solche Handlungen den moralischen Zustand der Truppen und die allgemeine Situation an der Front negativ beeinflussen können. Das Urteil des Gerichts setzt klare rechtliche Folgen für diejenigen fest, die sich in kritischen Zeiten des Landes ihrer Pflichten entziehen.


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