Olympia 2026: IOC erteilt russischen und belarussischen Athleten Startrecht – Ukraine protestiert.
Grünes Licht für Sportler aus Russland und Belarus
Nach Angaben von UATV: Der Internationale Olympische Ausschuss (IOC) hat Athleten aus Russland und Belarus für die Olympischen Spiele 2026 zugelassen. Diese Entscheidung stößt in der Ukraine, vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges, auf heftige Diskussionen. Die Winterspiele werden in Italien in Mailand und Cortina d’Ampezzo ausgetragen. Das IOC hat bereits eine erste Liste mit 20 eingeladenen Sportlern vorgelegt, darunter 13 aus Russland und 7 aus Belarus.
Heftige Kritik aus der Ukraine
Die Reaktionen auf den IOC-Beschluss fallen eindeutig aus. Der ukrainische Leichtathletikverband erklärte, solange der Krieg andauere, dürften russische und belarussische Sportler nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Der ukrainische Olympiasieger Jean Beleniuk kommentierte die Lage scharf und bezeichnete die sogenannte Neutralität als
„absoluten Fake“.
Er verwies zudem auf Videos, die belarussische Athleten nach der Rückkehr vom Europameisterschaften im Flughafen zeigen – ein Beleg für seine ablehnende Haltung. Die Zulassung der Sportler unterstreicht die schwierige Verflechtung von Sport und Weltpolitik in Kriegszeiten. Für viele Ukrainer ist eine Teilnahme unvereinbar mit dem anhaltenden Angriffskrieg, den sie als illegitime Aufwertung der Aggressorstaaten wahrnehmen. Solche Entscheidungen könnten die Spannungen im internationalen Sport weiter verschärfen.
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