Monobank ehrt disqualifizierten Olympioniken Geraskevych mit einer Million Hrywnja.
Eine besondere Auszeichnung für Vladyslav Geraskevych
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Skeletonfahrer Vladyslav Geraskevych erhält vom Finanzinstitut Monobank eine Prämie in Höhe von 1 Million Hrywnja. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die Disqualifikation des Athleten bei den Olympischen Spielen 2026. Geraskevych war mit einem Helm angetreten, der Bilder gefallener ukrainischer Sportler trug – ein Zeichen des Gedenkens, das zu seiner Ausschließung führte. Die Geste der Bank unterstreicht die hohe Wertschätzung für seinen mutigen Einsatz.
Die umstrittene Disqualifikation erfolgte am 12. Februar 2026 und löste in der Ukraine breite Diskussionen aus. Bereits am Vortag, dem 11. Februar 2026, hatte Monobank mit einem speziellen Skin in seiner App, der den Athleten im 'Helm des Gedenkens' zeigte, Solidarität bekundet. Solche Aktionen zeigen, wie sehr der Sport in der Ukraine derzeit auch als Bühne des nationalen Erinnerns dient.
Würdigung und Rückhalt
Oleh Horokhovskyi, einer der Gründer von Monobank, brachte seine Anerkennung für den Sportler deutlich zum Ausdruck:
„Wir sind stolz auf Vladyslav Geraskevych.“ – Oleh Horokhovskyi
Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte den Vorfall mit einem grundsätzlichen Appell an die olympischen Ideale:
„Die olympische Bewegung sollte helfen, Kriege zu stoppen, und nicht dem Aggressor gefällig sein.“ – Wolodymyr Selenskyj
Die finanzielle Würdigung durch Monobank und die öffentliche Unterstützung durch ukrainische Führungsfiguren machen deutlich, welche Symbolkraft der Fall in der Gesellschaft entfaltet hat. Es geht hier um mehr als Sport: Es ist ein Statement zur Haltung von Athleten, die unter schwierigsten Bedingungen für die Ehre ihres Landes einstehen, und ein Ausdruck der kollektiven Trauer und Solidarität in Zeiten des Krieges.
Lesen Sie auch
- Ukraine plant Vergeltung: Selenskyj legt mit Militärspitze Reaktion auf russische Angriffe fest
- Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Das steckt im 21. Maßnahmenpaket
- Tödlicher Angriff auf Kiew und Slowjansk: 11 Tote, Dutzende Verletzte
- Ukrainische Streitkräfte attackieren „Awitek“-Werk in Kirow: Diese Rüstungsgüter wurden dort hergestellt
- Wendepunkt im US-Verhältnis: Selenskyj spricht über Begegnung mit Trump im Vatikan
- Moskau bedroht Getreideexport: Kiew ruft UN-Sicherheitsrat an

