Tiere schützen bei bis zu -20 Grad: So helfen Sie bei Frost.
Lebensrettende Maßnahmen für Tiere in der Kälte
Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine werden in den kommenden Tagen extreme Minusgrade von bis zu -20 Grad erwartet. Der Wetterdienst Ukrhidrometzentr und die Tierschutzorganisation UAnimals appellieren daher an die Bevölkerung, für draußen lebende Tiere aktiv zu werden. Schnee, eisiger Wind und Glätte bedeuten für sie eine lebensbedrohliche Gefahr, da sie in diesen Bedingungen extrem schnell auskühlen.
Hinzu kommt, dass Futter und Wasser für herrenlose Tiere bei Frost oft unerreichbar sind. Um ihnen das Überleben zu sichern, empfehlen Experten folgende konkrete Hilfen:
- Stellen Sie in Höfen oder an Hauseingängen warme, improvisierte Unterschlüpfe bereit.
- Gewähren Sie Tieren vorübergehend Zugang zu Treppenhäusern, damit sie sich aufwärmen können.
- Bieten Sie regelmäßig Futter an.
- Achten Sie darauf, dass Trinkwasser nicht einfriert und verfügbar bleibt.
- Klopfen Sie vor Fahrtantritt auf die Motorhaube Ihres Autos, da sich dort oft Katzen zum Wärmen verstecken.
Diese einfachen Handlungen können im Winter entscheidend sein, um eine Unterkühlung der Tiere zu verhindern. Besonders in städtischen Gebieten sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen.
Warum Engagement für herrenlose Tiere so wichtig ist
Die Situation von Streunertieren in der Ukraine bleibt auch unter extremen Wetterbedingungen eine große Herausforderung. Solche Aufrufe zeigen, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann. Das Engagement stärkt nicht nur das Überleben der Tiere, sondern fördert auch ein verantwortungsbewusstes gesellschaftliches Miteinander. Unterstützung in der kalten Jahreszeit ist für viele Tiere buchstäblich eine Frage von Leben und Tod.
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