Russlands Winteroffensive scheitert: Achtfach höhere Verluste trotz Frost.
Russlands Winteroffensive scheitert: Achtfach höhere Verluste trotz Frost
Nach Angaben von Novyny.live: Die russische Armee versucht, den anhaltenden Frost für Offensivoperationen zu nutzen, zahlt dafür aber einen hohen Blutzoll. Wie Danilo Pologukhno, Leiter des Führungspunkts der Spezialeinheit KRAKEN 1654, am 21. Januar mitteilte, erleidet der Angreifer bei seinen Vorstößen etwa achtmal höhere Verluste als die ukrainischen Verteidiger. Die russischen Angriffe konzentrieren sich auf die Achse von Kreminna in Richtung Yampil durch das Serebryansky-Waldgebiet.
Einzelne russische Gruppen erreichen zwar die Randgebiete von Lyman, werden dort jedoch entweder vernichtet oder von ukrainischen Einheiten gefangen genommen. Pologukhno erklärte, der Gegner versuche, die widrigen Wetterbedingungen für seine Attacken auszunutzen, in der Annahme, dass der Frost die Aufklärungsfähigkeiten ukrainischer Drohnen beeinträchtige. Trotz leichter Einschränkungen in der Flugdauer der Drohnen bei Minusgraden behalten die ukrainischen Streitkräfte jedoch die Lage im Griff.
'Der Feind nutzt die Wetterverschlechterung für sein Vordringen. Das russische Kommando geht davon aus, dass der Frost die Beobachtung durch unsere Drohnen behindert, und schickt deshalb verstärkt Einheiten vor. Die Minustemperaturen beeinflussen die Drohnen – sie können etwas kürzer in der Luft bleiben – aber wir sehen all diese Bewegungen, und der Gegner wird effektiv vernichtet.' — Danilo Pologukhno
Die ukrainischen Truppen zeigen sich somit widerstandsfähig und in der Lage, die russischen Angriffe trotz der schwierigen Bedingungen effektiv abzuwehren.
Lage an der Front
Die Lage bleibt angespannt, doch die ukrainischen Streitkräfte stemmen sich erfolgreich gegen die russischen Attacken, indem sie sich an die harschen Winterbedingungen anpassen. Die extrem hohen Verluste der russischen Armee belegen die Wirksamkeit der ukrainischen Verteidigungsstrategien, die bisher die Kontrolle über wichtige Positionen sichern. Die Entwicklung der Kämpfe unterstreicht, wie entscheidend sowohl technische Fähigkeiten als auch die moralische Standhaftigkeit der Truppen unter winterlichen Bedingungen sind. Die Situation zeigt, dass reine Waffengewalt ohne taktische Überlegenheit auch im Winter keinen Durchbruch erzwingen kann.
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