Heizkosten im Frostwinter 2026: So stark verteuern sich Brennholz und Alternativen.

Heizkosten im Frostwinter 2026: So stark verteuern sich Brennholz und Alternativen
Heizkosten im Frostwinter 2026: So stark verteuern sich Brennholz und Alternativen

Frost treibt Nachfrage und Preise für Heizmaterial in die Höhe

Nach Angaben von Novyny.live: Die anhaltende Kältewelle im Januar 2026 in der Ukraine führt zu einem stark erhöhten Bedarf an Brennholz und lässt die Preise für feste Brennstoffe steigen. Experten prognostizieren für Privathaushalte Preissteigerungen bei Brennholz von 10 bis 25 Prozent im Vergleich zum Herbst. Solche Kälteperioden stellen viele Haushalte jedes Jahr vor die Herausforderung, bezahlbare Wärme zu sichern.

Der massive Anstieg der Nachfrage nach Holz ist auf den Umstieg vieler Haushalte auf vermeintlich günstigere Brennstoffe zurückzuführen. Der Markt bietet dabei verschiedene Optionen: Kohle wird derzeit für 9.000 bis 11.000 Hrywnja pro Tonne gehandelt. Holzpellets kosten etwa 7.500 bis 8.500 Hrywnja pro Tonne. Für Heizbriketts müssen Verbraucher zwischen 6.000 und 10.100 Hrywnja pro Tonne einplanen. Die günstigste Alternative sind derzeit Pellets aus Sonnenblumenschalen, die bei 4.100 bis 6.500 Hrywnja pro Tonne liegen.

Experten raten zur Vorbereitung auf höhere Ausgaben

Angesichts der Wetterlage sollten sich Verbraucher auf spürbar höhere Preise für Heizmaterial einstellen. Der Energieexperte Mykola Kowalenko erklärt die Entwicklung:

„Die Preise für Brennholz werden für die Bevölkerung um 10–25 Prozent gegenüber den Herbstwerten steigen, und das direkt wegen der lang anhaltenden Frostperiode.“ – Mykola Kowalenko

Haushalte, die mit Holz heizen, müssen diese neue Marktlage in ihrer Budgetplanung berücksichtigen.

Die Preissteigerungen bei Holz können die Finanzen der von diesem Brennstoff abhängigen Haushalte erheblich belasten. Da auch die Kosten für alternative Brennstoffe hoch sind, lohnt es sich für Verbraucher, über energieeffiziente Maßnahmen oder andere Wärmequellen nachzudenken. Solche Schritte können helfen, die Heizkosten auf einem volatilen Energiemarkt besser zu kontrollieren.


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