Frost bremst Getreidelieferungen: Weizenpreise in der Ukraine ziehen deutlich an.

Frost bremst Getreidelieferungen: Weizenpreise in der Ukraine ziehen deutlich an
Frost bremst Getreidelieferungen: Weizenpreise in der Ukraine ziehen deutlich an

Frost führt zu Preisanstieg

Nach Angaben von Novyny.live: Anhaltender Frost behindert in der Ukraine die Transporte von Getreide zu den Seehäfen. In der Folge sind die Ankaufspreise für Weizen deutlich gestiegen. Nach Angaben vom 20. Februar 2023 liegt der Durchschnittspreis nun bei 9.393 Hrywnja pro Tonne. Das ist ein Plus von 116 Hrywnja im Vergleich zum 12. Februar 2023, als der Preis noch bei 9.277 Hrywnja notierte. Die frostbedingten Logistikprobleme wirken sich unmittelbar auf den Markt aus.

Unterschiede zwischen Brot- und Futterweizen

Der Markt unterscheidet aktuell hauptsächlich zwischen zwei Qualitäten: Brotweizen und Futterweizen. Für qualitativ hochwertigen Brotweisen werden derzeit zwischen 10.500 und 10.650 Hrywnja pro Tonne gezahlt. Futterweizen liegt mit Preisen von 10.250 bis 10.300 Hrywnja pro Tonne etwas darunter. Diese Differenz zeigt den anhaltend hohen Bedarf, insbesondere an Qualitätsware. Die ukrainische Landwirtschaft ist ein global wichtiger Lieferant, weshalb solche Preisschwankungen international beachtet werden.

Solange die frostigen Bedingungen anhalten und den Weitertransport der Ernte behindern, bleibt die Lage am Markt angespannt. Die Preisentwicklung hängt weiterhin stark von den Lieferketten ab. Für Landwirte und Händler ist es daher wichtig, die Marktbewegungen genau zu beobachten.

Der aktuelle Preisanstieg ist ein deutliches Signal für die Verletzlichkeit der Agrarwirtschaft gegenüber Witterungsextremen. Sollte der Trend anhalten, könnte dies nicht nur die Exporte, sondern langfristig auch die Verbrauchergewohnheiten im Inland beeinflussen. Zudem steht die Frage im Raum, welche Auswirkungen solche Schwankungen auf die Versorgungssicherheit in der Ukraine und der Region haben können.


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