Auf der Münchener Konferenz erläutert Selenskyj die enormen Kriegskosten Russlands: 156 Soldaten pro Kilometer.
Wichtige Diskussionen auf der Münchener Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von UATV: Die Münchener Sicherheitskonferenz 2023 konzentrierte sich darauf, die Unterstützung für die Ukraine zu stärken, die europäischen Verteidigungsausgaben zu erhöhen und der russischen Aggression entgegenzuwirken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hob die schweren menschlichen Kosten hervor, die Russland für seinen Krieg zahlt, und forderte die Verbündeten auf, ihre Verteidigungskapazitäten zu stärken. Er stellte fest, dass die Russische Föderation durchschnittlich 156 Soldaten für jeden Kilometer verliert, den sie auf ukrainischem Boden vorrückt. Laut ukrainischen Zahlen wurden im Dezember 2022 35.000 russische Soldaten getötet, während die russischen Verluste im Januar 2023 bei etwa 30.000 Toten und schwer Verwundeten lagen. Diese Konferenz ist ein bedeutendes jährliches Forum, auf dem globale Sicherheitsführer über wichtige internationale Themen diskutieren.
Am 14. Februar startete das russische Militär einen ballistischen Raketenangriff mit einer 'Iskander-M' und 112 Angriffs-Drohnen gegen die Ukraine. Diese Angriffe führten zur Tötung von mindestens fünf Personen, während etwa 20 weitere verletzt wurden. Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte bestätigte die Einschätzung der massiven russischen Verluste und bemerkte:
'Wir müssen verstehen, dass die Russen diesen Krieg nicht gewinnen... Sie erzielen nur sehr kleine Gewinne.'Der britische Premierminister Keir Starmer charakterisierte die europäische Sicherheitslage als die eines 'schlafenden Riesen'.
Verhandlungen und strategische Initiativen
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz kündigte Gespräche über die Schaffung eines europäischen nuklearen Verteidigungssystems an. Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte die Notwendigkeit, die Strategien der nuklearen Abschreckung neu zu überdenken, und erklärte:
'Wir müssen die nukleare Abschreckung neu überdenken. Deshalb entwickeln wir ein Konzept.'Die Europäische Union erkannte an, dass Russland keine Supermacht ist und dass seine Wirtschaft am Boden liegt, was einen bedeutenden Wandel in der strategischen Einschätzung des Blocks darstellt.
Angesichts des anhaltenden Konflikts unterstrich die Konferenz die entscheidende Bedeutung einer nachhaltigen Unterstützung für die Ukraine und eine umfassende Überprüfung der europäischen Verteidigungsausgaben. Diese Initiativen, kombiniert mit der Anerkennung des Ausmaßes der russischen Verluste, wurden als grundlegend für die Stärkung der kontinentalen Sicherheit präsentiert. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit fortgesetzter Maßnahmen zur Bekämpfung der russischen Aggression und hoben die wichtige Rolle der internationalen Einigkeit in diesem Kampf hervor.
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