Ukraine droht Verlust von 8,1 Milliarden Dollar: IWF warnt vor Blockade im Parlament.

Ukraine droht Verlust von 8,1 Milliarden Dollar: IWF warnt vor Blockade im Parlament
Ukraine droht Verlust von 8,1 Milliarden Dollar: IWF warnt vor Blockade im Parlament

IWF besorgt über Finanzhilfe für Kiew

Nach Angaben von TSN.ua: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Alarm geschlagen, weil die Ukraine ihre geplanten Hilfen in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar riskiert. Grund dafür ist die Verschleppung wichtiger Gesetzesvorhaben in der Werchowna Rada. Präsident Wolodymyr Selenskyj drängt die Abgeordneten, die notwendigen Regelungen zu verabschieden, insbesondere die Steuerreform, die bis Ende März umgesetzt sein muss. Nur so kann die finanzielle Unterstützung weiterfließen.

Am 14. März kritisierte Selenskyj die Parlamentarier scharf: Wer im Parlament nicht für den Staat arbeite, solle an die Front. Diese deutliche Ansage unterstreicht die Dringlichkeit der Lage. Die Abgeordneten müssen jetzt handeln, um die Gelder nicht zu gefährden.

Weitere Hürden für die Ukraine

Eine IWF-Mission unter der Leitung von Gavin Gray wird am 18. März Gespräche mit ukrainischen Abgeordneten aufnehmen. Experten hoffen, dass dabei Lösungen für die aktuellen Blockaden gefunden werden. Ohne die Verabschiedung der Gesetze drohen der Ukraine ein Haushaltsdefizit und die Notwendigkeit, Geld zu drucken – was die Wirtschaft weiter schwächen würde.

Hinzu kommt, dass Hilfen der Europäischen Union in Höhe von über 90 Milliarden Euro blockiert sind, vor allem wegen des Widerstands von Ungarn und der Slowakei. Die Frist zur Umsetzung der IWF-Empfehlungen endete bereits Ende Februar. Das stellt die nächsten Schritte des Landes infrage. Die Steuerreform ist entscheidend, um die finanzielle Stabilität zu sichern und das Vertrauen internationaler Partner zurückzugewinnen. Angesichts der Wirtschaftskrise und der EU-Blockade muss Kiew die gesetzlichen Hürden schnell überwinden, um schwerwiegende Folgen für den Haushalt und die gesamte Wirtschaft zu vermeiden.


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