Das gesunkene russische Schiff könnte nukleare Komponenten für Nordkorea transportiert haben: Was bekannt ist.
Nach Angaben von ТСН: Auf dem gesunkenen Schiff "Große Bärin" könnten nukleare Komponenten transportiert worden sein.
Dies erklärte der Experte des Portals "Militärisch" Vadim Kuschnikov. Er betonte, dass die Daten aus offenen Quellen auf eine Verschärfung der Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea im Bereich der Technologien, die für den Bau von Atom-U-Booten verwendet werden, hinweisen.
"Wir können die verfügbaren Daten und Informationen aus offenen Quellen vergleichen, insbesondere die Meldungen des Geheimdienstes Südkoreas, dass die Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und Nordkorea verstärkt wird und es sich um Technologien handelt, die zum Bau von Atom-U-Booten eingesetzt werden," - bemerkte er.
Kuschnikov fügte auch hinzu, dass Russland Aufklärungsschiffe zum Unglücksort entsandt hat, was es ermöglicht, bestimmte Schlussfolgerungen zu ziehen.
Umstände des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich etwa 60 Seemeilen von der spanischen Stadt Cartagena entfernt. Das Schiff verlor plötzlich an Fahrt und sank. Bei einer ersten Untersuchung der Trümmer entdeckten die Ermittler ein Loch im Rumpf, das nicht den Standards für technische Unfälle entspricht.
Spanische Experten glauben, dass das Schiff von einem externen Objekt getroffen worden sein könnte, insbesondere von einem Torpedo. Diese Version wird derzeit als eine der Hauptversionen betrachtet, obwohl es noch keine offiziellen Bestätigungen gibt.
Im Jahr 2024 wurde berichtet, dass es an Bord des Schiffes eine Explosion im Maschinenraum gegeben hatte, die eine Schräglage des Schiffs zur Folge hatte. Vierzehn Besatzungsmitglieder konnten gerettet und zum Hafen von Cartagena gebracht werden, zwei Personen werden als vermisst betrachtet. Das Schiff wurde auch als "Frachtschiff" bezeichnet, das für die Evakuierung russischer Stützpunkte in Syrien bestimmt war.
Wenn der Fakt des Transports von nuklearen Komponenten nach Nordkorea bestätigt wird, könnte dies eine schwerwiegende Verletzung der internationalen Sanktionen darstellen, die gegen Nordkorea verhängt wurden, und auf eine geheime Zusammenarbeit zwischen Moskau und Pjöngjang hinweisen.
Analysten weisen darauf hin, dass die Verwendung einer "Schattenflotte" Russland die Möglichkeit gibt, Routen, Fracht und Endempfänger zu tarnen und internationale Kontrollen zu vermeiden. Der Vorfall vor Spanien könnte die Aufmerksamkeit der NATO und der EU auf gefährliche Transportbewegungen im Mittelmeer lenken.
Die Ermittlungen dauern an, und ihre Ergebnisse könnten schwerwiegende Folgen nicht nur für Russland und Nordkorea, sondern auch für das gesamte System der globalen Sicherheit haben.
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