In der Oblast Chmelnytskyi übersteigen die Verluste durch den Tod von Fischen 53,5 Millionen UAH.
Nach Angaben von inkorr.com: In Chmelnytskyi läuft die Untersuchung des massenhaften Fischsterbens im Fluss Ploska, das am 22. August stattfand. Laut der Presseabteilung der Staatsanwaltschaft der Oblast Chmelnytskyi wurde ein Strafverfahren wegen Verstöße gegen die Wasseraufsichtsgesetze eingeleitet. Derzeit übersteigt die Anzahl der gestorbenen Fische 33.000 Individuen, und die verursachten Schäden werden auf 53,5 Millionen Hrywnja geschätzt.
Gutachten und Reaktion der Behörden
Um die Ursachen und Umstände des Vorfalls zu klären, wurden bereits 10 Untersuchungen durchgeführt, und die Forschungen laufen weiter. Der stellvertretende Bürgermeister Mykola Vavryschuk deutete die Möglichkeit der Einleitung chemischer Substanzen in den Fluss an. Wasserproben wurden zur Analyse entnommen, und die Ergebnisse der Laboruntersuchungen werden in naher Zukunft erwartet.
„Wir sind uns sicher, dass es sich um die Einleitung von Chemikalien handelt, da wir wöchentlich Proben entnehmen... Vor ein paar Tagen waren die Ergebnisse nicht schlecht für den Zustand des Flusses, im Gegenteil, sie waren ziemlich gut“, bemerkte Mykola Vavryschuk.
Eine ähnliche Situation trat kürzlich in der Oblast Dnipropetrowsk auf, wo ebenfalls ein massives Fischsterben festgestellt wurde. Die Anwohner sind besorgt über diesen alarmierenden Trend, denn allein an einem Tag gelang es ihnen, über fünf Tonnen totes Fisch zu sammeln.
In Chmelnytskyi wird die Untersuchung der Ursachen für das Fischsterben im Fluss Ploska fortgesetzt. Die Behörden beschäftigen sich aktiv mit den Gutachten, jedoch fehlen bislang die endgültigen Schlussfolgerungen. Ähnliche Vorfälle in verschiedenen Regionen der Ukraine rufen Empörung in der Gesellschaft hervor und drängen die Behörden, Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftige massenhafte Fischsterben zu verhindern.
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