In der Region Kiew wurde ein Schema zur Unterschlagung von 15,5 Millionen Hryvnias an Militärgeldern aufgedeckt.
Nach Angaben von ТСН: In der Region Kiew wurde ein erhebliches Schema zur Unterschlagung von Haushaltsmitteln in einer Militäreinheit festgestellt, das über 15,5 Millionen Hryvnias übersteigt. Nach Angaben der Ermittlungen waren sowohl militärische Beamte als auch zivile Personen an dieser illegalen Tätigkeit beteiligt.
Aufdeckung des Schemas
Das Staatsbüro für Ermittlungen berichtete, dass es sich um eine Militäreinheit handelt, die derzeit vorübergehend im Gebiet von Donezk stationiert ist. Viele Personen, für die Zahlungen des Geldes genehmigt wurden, lebten tatsächlich in der Region Kiew, und einige von ihnen standen sogar auf der Fahndungsliste der territorialen Rekrutierungs- und Sozialunterstützungszentren.
Betrugsmethoden
Wie bekannt wurde, organisierte der Buchhalter der Militäreinheit dieses Schema. Er fand zivile Personen, indem er ihnen eine fiktive Beschäftigung anbot, angeblich für den Militärdienst oder die Arbeit in der Militäreinheit. Diese "Kandidaten" übergaben ihm ihre persönlichen Dokumente, Bankkarten und vertrauliche Zahlungsdaten.
Danach stellte der Buchhalter monatlich fiktive Zahlungen auf ihre Konten, einschließlich zusätzlicher Vergütungen, die 100.000 Hryvnias erreichen sollten, ein. Diese Personen waren jedoch nicht offiziell im Personalbestand der Militäreinheit aufgeführt und erfüllten keine dienstlichen Pflichten. Der Buchhalter eignete sich den Großteil der illegal erhaltenen Gelder an und übermittelte den Karteninhabern nur geringe Beträge "für die Nutzung der Konten".
Folgen der Machenschaften
Um dieses Schema umzusetzen, wurden Daten über die erfundenen "Kämpfer" künstlich in die Buchhaltungsdokumentation der Militäreinheit eingetragen und an Banken zur Auszahlung übermittelt, obwohl die genannten Personen nicht in den Listen der Personalbestände enthalten waren.
Durch diese Handlungen wurde dem Staatshaushalt ein Schaden von mindestens 15,5 Millionen Hryvnias zugefügt. Die Voruntersuchung dauert an, die Strafverfolgungsbehörden ermitteln alle am diese Schema beteiligten Personen und entscheiden über die rechtliche Bewertung ihrer Handlungen.
Wir erinnern daran, dass wir zuvor über die Korruptionsschemata mit fiktiven Kampfleistungen in der 155. getrennten mechanisierten Brigade namens Anna von Kiew berichtet haben.
Dieses Verfahren hebt ein ernstes Problem der Korruption im militärischen Bereich der Ukraine hervor, das die Kampfbereitschaft und Stabilität der Streitkräfte beeinträchtigt. Es ist wichtig, dass die Strafverfolgungsbehörden solche Fälle aktiv untersuchen, da umfangreiche Missbräuche von Haushaltsgeldern die Verteidigungsfähigkeit des Landes gefährden können.
Das Schema der Unterschlagung von Haushaltsmitteln in der Militäreinheit verstößt nicht nur gegen das Gesetz, sondern auch gegen moralische Normen, da Ressourcen, die zur Unterstützung des Militärs bestimmt sind, zur persönlichen Bereicherung verwendet werden. Dies sollte ein Signal für die Gesellschaft und den Staat sein, um Transparenz und Effizienz bei der Nutzung öffentlicher Finanzen, insbesondere in Zeiten des Krieges, sicherzustellen.
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