Fischwilderei in der Region Odessa: Geschützte Arten beschlagnahmt – Schaden über 250.000 Griwna.

Fischwilderei in der Region Odessa: Geschützte Arten beschlagnahmt – Schaden über 250.000 Griwna
Fischwilderei in der Region Odessa: Geschützte Arten beschlagnahmt – Schaden über 250.000 Griwna

Illegaler Fang roter-Buch-Fische in Odessa

Nach Angaben von Novyny.live: In der Region Odessa haben Einsatzkräfte mehrere Personen gestoppt, die geschützte Fischarten illegal gefangen hatten. Das Gesamtgewicht der erbeuteten Fische lag bei 15 Kilogramm. Bei der Kontrolle wurden vier Sterlets sowie ein Donaulachs sichergestellt – beide Arten stehen unter besonderem Schutz.

Eine 52-jährige Frau transportierte vier Sterlets mit einem Gewicht von insgesamt 15 Kilogramm. Zwei Männer im Alter von 43 und 39 Jahren waren an der Donau mit verbotenen Netzen auf Fischfang. Dabei hatten sie einen Donaulachs gefangen, der rund 4 Kilogramm wog.

Strafen und Schadensersatz

Nach ukrainischem Recht kann die Geldstrafe für illegale Fischerei zwischen 17.000 und 51.000 Griwna betragen. Für jeden gefangenen Donaulachs werden zusätzlich 14.000 Griwna fällig. Der Gesamtschaden für die Fischereiwirtschaft der Ukraine übersteigt 250.000 Griwna. Diese Summe ergibt sich aus den hohen Bußgeldern für jede einzelne geschützte Art.

Sterlet und Donaulachs sind in der Roten Liste der Ukraine geführt. Die Wilderei in den Gewässern der Region Odessa bleibt ein ernstes Problem. Zu den Hauptursachen für den Rückgang dieser Fischarten zählen:

  • der Bau von Staudämmen
  • Wilderei

Die Behörden setzen ihre Maßnahmen gegen diese Verstöße fort, um die Wasserressourcen und die Artenvielfalt der Region zu schützen.

Dieser Vorfall verdeutlicht die Schwere der Wilderei in der Ukraine, insbesondere in der Oblast Odessa, wo illegaler Fischfang das Ökosystem erheblich schädigt. Das Vorgehen der Ermittler zeigt, dass die Bemühungen zur Bekämpfung dieser Straftaten intensiviert werden, was sich positiv auf den Erhalt der Roten-Buch-Arten auswirken könnte.

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