In Zdolbuniv setzte die TCK Tränengas gegen ein 15-jähriges Mädchen ein: Was ist passiert.
Nach Angaben von ТСН: In Zdolbuniv, nahe Riwne, setzten Mitarbeiter der TCK Tränengas gegen ein 15-jähriges Mädchen ein, das versuchte, ihren Vater vor der Mobilisierung zu retten.
In einem veröffentlichten Video erzählt das Mädchen, wie sie versuchte, die Mobilisierung ihres Vaters zu verhindern. Sie hielt die Eingangstür fest, damit die Militärs nicht eintreten konnten, während ihr Vater sich in der Wohnung versteckte.
Im Video ist der Moment zu sehen, als ein Mann in Uniform die Eingangstür öffnet und ein anderer Soldat näherkommt und das Mädchen unerwartet mit einem Sprühstoß ins Gesicht besprüht.
„Einer von ihnen sprühte mir das Spray ins Gesicht. Mein ganzes Gesicht brennt. Ich konnte in diesem Moment nichts sehen. Es begann zu brennen... Ich konnte nichts sehen. Es ist schrecklich... Zuerst konnte ich eine Zeit lang nicht richtig atmen, weil das Spray in meinen Mund gelangte... Meine Hände zittern immer noch... Aber sie sagten, dass sie bald wieder nach uns kommen würden“, erzählte das Mädchen.
Reaktion der TCK
In der regionalen TCK in Riwne wurde mitgeteilt, dass eine Dienstuntersuchung zu diesem Vorfall eingeleitet wurde.
Zuvor mobilisierten die Mitarbeiter der TCK den Vater dreier minderjähriger Kinder in Zdolbuniv. In der TCK wurde erklärt, dass der Mann seine persönlichen Daten nicht aktualisiert und „keine persönlichen Dokumente bezüglich seiner Kinder vorgelegt hat“.
Dieser Vorfall hat in der Gesellschaft Empörung ausgelöst und die Aufmerksamkeit auf das Thema Mobilisierung in der Ukraine gelenkt. Die Maßnahmen der TCK stehen in der Kritik, denn die Situation, in der ein Kind Opfer von Gewaltanwendung wird, ist inakzeptabel. Die Fortsetzung der Ermittlungen und die Reaktion auf ähnliche Fälle könnten wichtige Faktoren für die Verbesserung der Kommunikation zwischen Militär und Zivilbevölkerung sein.
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