Erste afrikanische Staatsbürger im Kampf für Russland gefallen.

Erste afrikanische Staatsbürger im Kampf für Russland gefallen
Erste afrikanische Staatsbürger im Kampf für Russland gefallen

Immer mehr getötete Ausländer identifiziert

Nach Angaben von UATV: Die ukrainische Militäraufklärung (GUR) hat die ersten beiden nigerianischen Staatsbürger identifiziert, die auf russischer Seite im Krieg gegen die Ukraine gefallen sind. Es handelt sich um Hamzat Kazim Kalawole und Mbaha Stephen Udoka. Beide Männer starben Ende November bei einem erfolglosen Sturmangriff auf ukrainische Stellungen in der Region Luhansk. Kalawole hatte seinen Vertrag mit den russischen Streitkräften am 29. August 2025 unterzeichnet, Udoka folgte später am 28. September 2025. Diese Fälle zeigen, dass Russland zunehmend auf Söldner aus aller Welt zurückgreift.

Laut den Erkenntnissen des GUR kamen die beiden Nigerianer nicht in direkten Feuergefechten ums Leben, sondern wurden durch einen Drohnenangriff getötet. Bereits zuvor war die Leiche eines kenianischen Staatsbürgers, Clinton Nyapara Mogesi, in der Region Donezk gefunden worden. Diese Todesfälle belegen eine wachsende Präsenz ausländischer Kämpfer in den Reihen der russischen Invasionsarmee.

Ukrainischer Geheimdienst warnt Ausländer

Das GUR warnt ausländische Staatsbürger eindringlich davor, nach Russland zu reisen oder für den Aggressorstaat zu arbeiten. Die Aufklärung betont, dass Udoka beispielsweise keinerlei militärische Grundausbildung durchlaufen hatte. Dies unterstreicht die enormen Risiken, denen sich Ausländer aussetzen, die sich den russischen Truppen anschließen. Der Krieg in der Ukraine ist ein hochtechnisierter Konflikt, in dem unerfahrene Kämpfer kaum Überlebenschancen haben.

Die steigende Zahl getöteter Ausländer auf russischer Seite zeigt, dass der Krieg internationale Ausstrahlung hat. Oft sind es wirtschaftliche Not oder falsche Versprechungen, die Menschen aus ärmeren Ländern in die Arme der russischen Werber treiben. Ihre Beteiligung an den Kampfhandlungen ist jedoch lebensgefährlich und hat bereits für mehrere Afrikaner tödlich geendet.


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