Fünf Jahre Haft für Viber-Gruppenadmin: Weitergabe von Truppenbewegungen verurteilt.
Prozess gegen Administrator einer Nachrichtengruppe
Nach Angaben von Novyny.live: Ein Gericht in der Region Wolhynien hat einen Mann verurteilt, der eine Viber-Gruppe mit dem Namen 'УВАГА POLICIA' verwaltete. In dieser Gruppe mit 4.437 Mitgliedern wurden Informationen über die Bewegungen eines Territorialen Rekrutierungszentrums (TZK) geteilt. Für diese Weitergabe von als sicherheitsrelevant eingestuften Daten erhielt der Administrator eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Derartige Informationen können im Kriegsfall von erheblicher operativer Bedeutung sein.
Das Urteil sieht vor, dass die Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird. Der Verurteilte muss für zwei Jahre unter Aufsicht einer Bewährungshelferin oder eines Bewährungshelfers stehen und sich regelmäßig melden. Zudem ordnete das Gericht die Einziehung seines Mobiltelefons und der dazugehörigen SIM-Karte an – ein deutliches Zeichen für die Schwere des Vergehens.
Kein Einzelfall
Dieser Fall steht nicht allein da. In der Region Poltawa wurden zwei Männer festgenommen, weil sie in Viber über Bewegungen militärischer Rekrutierungszentren informiert hatten. In Bila Zerkwa erhielt ein Mann ebenfalls eine Bewährungsstrafe, weil er die Mobilmachung behindert haben soll. Diese Vorfälle zeigen, wie aktuell das Problem der unerlaubten Verbreitung von Informationen ist, die die Verteidigungsfähigkeit beeinträchtigen können.
Die Verurteilung ist Teil der Bemühungen staatlicher Stellen, gegen Informationslecks vorzugehen, die die nationale Sicherheit gefährden. Die Prozesse verdeutlichen die Notwendigkeit, die Verbreitung von Daten zu militärischen Bewegungen streng zu kontrollieren, insbesondere in Kriegszeiten. Die Behörden setzen ihre Maßnahmen fort, um vergleichbare Straftaten zu verhindern und das Land vor potenziellen Gefahren zu schützen.
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