In der Region Saporischschja verschwanden 28 Zivilisten: Polizei ruft zur Evakuierung auf.

In der Region Saporischschja verschwanden 28 Zivilisten: Polizei ruft zur Evakuierung auf
In der Region Saporischschja verschwanden 28 Zivilisten: Polizei ruft zur Evakuierung auf

Situation der Zivilpersonen in der Region Saporischschja

Nach Angaben von ТСН: Die Polizei der Region Saporischschja hat keine Informationen über 28 Zivilisten, die sich in gefährlichen Zonen befinden. Derzeit leben diese Menschen in Stepnohirs'k, Mali Tokmachka und Uspenivka — Orten, die sich in der Nähe der Kampfzone oder auf vorübergehend besetzten Gebieten befinden, die schwer zu erreichen sind.

In Huljajpole verbleiben über 100 Personen. Seit Anfang 2026 konnten 15 Menschen aus sechs Frontgemeinden evakuiert werden. Um die Sicherheit in der Region zu erhöhen, haben die Polizei-Drohnenabwehrgruppen ihre Arbeit aufgenommen, die in gefährliche Richtungen zur Zerstörung feindlicher Drohnen, einschließlich sogenannter „Warte-Drohnen“, eingesetzt werden. Die Strafverfolgungsbehörden haben bereits spezielle Schulungen durchlaufen und fordern erneut die Zivilbevölkerung auf, nicht mit der Evakuierung zu zögern.

„Der stellvertretende Direktor der Abteilung für zivilen Schutz der Region Saporischschja, Andrij Bulavinov, erinnerte daran, dass seit 2023 in der Region sieben Mal eine obligatorische Evakuierung von Familien mit Kindern aus 27 Siedlungen von sieben Gemeinden angekündigt wurde. Insgesamt wurden 349 Kinder evakuiert, und bis Ende 2025 war die Evakuierung von Kindern mit ihren Eltern vollständig abgeschlossen.“

Derzeit läuft eine obligatorische Evakuierung aus 33 Siedlungen in fünf Gemeinden von drei Bezirken. Laut Bulavinov müssen noch 299 Personen evakuiert werden, darunter aus Malokaterinivka und 18 Siedlungen der Gemeinde Huljajpole sowie der Gemeinden Wosdwyschiwka, Malotokmachanska und Stepnohirs'ka.

Die Situation in der Region Saporischschja bleibt angespannt, und die lokalen Behörden ergreifen Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung. Die Evakuierung läuft weiter, und die Strafverfolgungsbehörden drängen die Menschen, den Auszug aus gefährlichen Zonen nicht auf später zu verschieben, da sich die Situation jederzeit verschärfen kann. Die effektiven Maßnahmen der Drohnenabwehrgruppen zielen auch darauf ab, die Bevölkerung vor neuen Bedrohungen zu schützen.


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