Posthume Ehrung für getötete Journalisten: Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin erhalten Pressefreiheitspreis.

Posthume Ehrung für getötete Journalisten: Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin erhalten Pressefreiheitspreis
Posthume Ehrung für getötete Journalisten: Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin erhalten Pressefreiheitspreis

Auszeichnung für den Einsatz für die Pressefreiheit

Nach Angaben von UATV: Der Nationale Journalistenverband der Ukraine hat die Nationale Auszeichnung zum Schutz der Pressefreiheit im Namen von Ihor Lubtschenko posthum an Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin verliehen. Beide Journalisten kamen am 23. Oktober 2025 in Kramatorsk bei der Ausübung ihres Berufs ums Leben. Diese Ehrung würdigt ihren Beitrag zur Verteidigung der Meinungsfreiheit und journalistischen Arbeit unter gefährlichen Bedingungen. Die Auszeichnung unterstreicht die extremen Risiken, denen Medienschaffende in Kriegsgebieten ausgesetzt sind.

Alena Gramowa stammte aus Jenakijewe und war zum Zeitpunkt ihres Todes 43 Jahre alt. Im Juni 2023 wurde sie für ihre journalistischen Verdienste mit dem Orden der 'Fürstin Olga' III. Klasse ausgezeichnet. Jewgeni Karmasin, geboren in Kramatorsk, war zehn Jahre jünger als Alena und starb im Alter von 33 Jahren. Beide Journalisten erhielten im November 2025 posthum den Orden 'Für Verdienste' III. Klasse.

Ein Preis zum Gedenken

Die Nationale Auszeichnung zum Schutz der Pressefreiheit im Namen von Ihor Lubtschenko wurde im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Ihor Lubtschenko, der von 1997 bis 2012 den Nationalen Journalistenverband der Ukraine leitete, gilt als Symbolfigur im Kampf für die Meinungsfreiheit in der Ukraine. Der Preis dient dem Andenken an Journalisten, die ihr Leben für die Wahrheitsfindung riskieren.

Serhij Tomylenko betonte: 'Sie fielen einer russischen Drohne zum Opfer, sind aber nicht aus unserem Gedächtnis verschwunden. Alena und Jewgeni waren mutige Journalisten, die sich auch unter tödlicher Bedrohung für die Wahrheit entschieden. Wir werden sie immer in Erinnerung behalten.'

Diese Worte spiegeln den tiefen Respekt vor dem Heldentum von Journalisten wider, die trotz aller Gefahren ihre Pflicht erfüllten.

Zu den früheren Preisträgern gehören namhafte Persönlichkeiten wie:

  • Serhij Zyhypa
  • Wladyslaw Jesypenko
  • Stanislaw Assjejew
  • Roman Sushchenko
  • und viele andere.

Sie alle haben einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Pressefreiheit und der journalistischen Rechte geleistet. Die an Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin verliehene Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung ihrer Arbeit und erinnert an die Gefahren, denen Journalisten in der Ukraine und weltweit begegnen.

Diese Ehrung ist nicht nur eine Anerkennung der persönlichen Leistungen von Alena Gramowa und Jewgeni Karmasin, sondern auch ein Zeugnis der schwierigen Bedingungen, unter denen Journalisten in der Ukraine, insbesondere im Krieg, arbeiten. Sie betont die Bedeutung der Meinungsfreiheit als Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft und mahnt, dass journalistische Tätigkeit oft mit schwerwiegenden Risiken verbunden ist. Das Gedenken an getötete Journalisten ist ein Aufruf an die Gesellschaft zur Solidarität und Unterstützung von Medien, die unter gefährlichen Umständen ihrer Arbeit nachgehen.


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