NATO-Generalsekretär Rutte zum Kriegsjahr: Europas Frieden hängt an der Ukraine.

NATO-Generalsekretär Rutte zum Kriegsjahr: Europas Frieden hängt an der Ukraine
NATO-Generalsekretär Rutte zum Kriegsjahr: Europas Frieden hängt an der Ukraine

Vier Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs

Nach Angaben von Novyny.live: Am 24. Februar jährt sich der Beginn des groß angelegten russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum vierten Mal. Aus diesem Anlass bekräftigte NATO-Generalsekretär Mark Rutte in einer Erklärung im Brüsseler Hauptquartier des Bündnisses die unverändert starke Unterstützung für die Ukraine. Er würdigte dabei den Widerstand der ukrainischen Bevölkerung und gedachte der Opfer des Krieges. Die Aussagen des designierten NATO-Chefs unterstreichen die strategische Bedeutung des Konflikts für die gesamte europäische Sicherheitsordnung.

„Wir gedenken heute und an jedem Tag dessen, was die Ukraine durchlitten hat. Doch während wir den Gefallenen und Leidenden Ehre erweisen, blicken wir mit Hoffnung nach vorn – inspiriert von vier Jahren ungebrochenen Widerstands.“

Mark Rutte

Rutte betonte zudem, dass ein dauerhafter Frieden in Europa nur mit einem echten Frieden für die Ukraine möglich sei. „Die Flamme der Freiheit brennt in der Ukraine“, erklärte er. „Und diese Flamme lodert weiter und leuchtet hell. Slava Ukrajini!“

Bereits vor drei Wochen hatte sich der NATO-Generalsekretär in Kiew ein Bild von der Lage gemacht und sich dort mit der ukrainischen Führung ausgetauscht. Zu den jüngsten bedeutenden Ereignissen in der Ukraine zählen:

  • Der Besuch der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kiew.
  • Eine Ansprache von Präsident Wolodymyr Selenskyj an die Bürger, bei der er auch einen geheimen Bunker zeigte.
  • Das gemeinsame Gedenken an gefallene Verteidiger durch First Lady Olena Selenska und europäische Spitzenpolitiker.

Die internationale Solidarität zeigt sich auch in neuen Hilfszusagen: Großbritannien, Neuseeland und Dänemark kündigten weitere Unterstützung an. Im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, sprach zudem der polnische Sejm-Marschall Włodzimierz Czarzasty und hob die Bedeutung der fortgesetzten Zusammenarbeit und Unterstützung durch internationale Partner in dieser schwierigen Zeit hervor.

Ein Krieg, der die Weltgemeinschaft fordert

Das vierte Kriegsjahr markiert einen Wendepunkt nicht nur für die Ukraine, sondern stellt auch die internationale Gemeinschaft vor anhaltende Herausforderungen. Die klaren Worte führender Politiker belegen das wachsende Bewusstsein für die Gefahren, die von Russlands Aggression für die Stabilität ganz Europas ausgehen. Sie unterstreichen die Notwendigkeit eines geschlossenen Vorgehens der Staaten, die sich der Aggression entgegenstellen, sowie die fortwährende Bedeutung militärischer und humanitärer Hilfe für den ukrainischen Kampf um Souveränität und territoriale Integrität.


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